[RPG] [SPOILER] Take me... - or let it be!

Moderator: Housekatze

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Remy Hadley Online
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Titel: Take me... - or let it be!
Autoren: Houslerin und Remy Hadley
Fandom: House M.D.
Genre: Drama
Charaktere: Thirteen (Houslerin) und House (Remy Hadley) - Alle anderen auftretenden Figuren werden von uns beiden mitgespielt.
Spoiler: Ja
Pairing: House/Thirteen (Friendship)
Disclaimer: Die Figuren von House und Co. gehören nicht mir, sondern NBC Universal, FOX und derer Tochterunternehmen.

Es war ein heißer Sommertag. Die Hitze stand glühend in der Stadt. Alles schien irgendwie langsamer zu laufen, als würde jeder Schritt in diesem sommerlichem Hoch zu viel sein.
House schlief noch seelenruhig in seinem bequemen Bett in seiner kühlen Wohnung, während eine etwas abgehetzte Remy den Besprechungsraum betrat.
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Remy sah, dass außer ihr niemand da war. Sie erinnerte sich. Ihre Teamkollegen hatten Praxisstunden und sie wollte sich um die Post ihres Chefs kümmern, bis dieser eintraf und sie hoffentlich mit einem neuen Fall konfrontierte.

Kaum hatte sie das Zimmer betreten, kippte sie die Fenster an der Außenfront des Raumes und zog die Vorhänge etwas hin, um die restliche natürliche Kühle im Zimmer zu halten. Danach nahm sie sich eine Flasche Wasser aus dem Kühlschrank und eines der Gläser und setzte sich so an den kleinen Schreibtisch um die Briefe und E- Mails durchzugehen.

Sie zog kurz ein paar Mal hie und dort ihr Shirt zurecht. Es war ein ganz leichtes Top, das sie heute trug. Remy erinnerte sich nicht an viele Tage, an denen es in der Stadt so warm gewesen war.
Eigentlich mochte sie die Wärme gerne, doch sie hatte das Gefühl, das selbige ihre Symptome verschlimmerte.
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Bereits zum vierten Mal klingelte sein Wecker, doch er hatte es nicht für nötig gehalten, sich aus seinem Bett zu erheben. Noch nicht. Bei geschlossenen Vorhängen ließ es sich einfach wunderbar schlafen und so bemerkte er auch nicht die feurige Hitze, die sich draußen über die Stadt gebreitet hatte. Einzige die Schmerzen in seinem Bein ließen ihn das schwüle Wetter erahnen.

Grunzend drehte er sich noch einmal auf die andere Seite, ehe er sich endlich dazu bequemte, sich zu erheben. Theatralisch langsam schwang er seine Beine aus dem Bett und griff sich seinen Gehstock, den er am Kopfende platziert hatte, um aufzustehen. Es bedurfte einer enormen Willenskraft, dass er sich nicht gleich wieder hinlegte, da es heute eine Qual für ihn war, aufrecht zu stehen.

Von vorn herein in mieser Stimmung humpelte er ins Bad, um sich flüchtig zu waschen und anzuziehen. Eine Rasur verpasste er sich so oder so nur alle paar Tage.
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Remy arbeitete die Dokumente mit gewohnt großem Eifer relativ flott durch. Sie hatte sich erst auf die Briefe beschränkt. Da House sich einen Dreck um seine Post scherte, egal ob es sich dabei um elektronische oder die reale handelte, häufte sich immer sehr schnell wieder eine große Menge an.

Sie strich sich eine Strähne aus dem Gesicht und sah auf die Uhr, ehe sie zu dem Glas griff, welches sie sich bereits halb voll eingeschänkt hatte, um einen Schluck zu trinken. Als sie es danach wieder abstellen wollte, stieß sie mit ihrer freien Hand, welche gerade ziemlich schlimm zu zittern begonnen hatte dagegen und verschüttete so den restlichen Inhalt über einem Schreiben von einer Universität, die Weiterbildungskurse, gezielt für House´s Fachbereich anbot.

Remy war froh, dass es sich dabei um nichts wichtigeres handelte und legte den Brief einfach beiseite um fortzufahren. Es war wirklich ärgerlich, aber leider passierten ihr solch kleine Missgeschicke in letzter Zeit öfter.
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Selbst als es bereits auf elf Uhr zuging, beschleunigte House sein Tempo nicht. Im Gegenteil. Mit Seelenruhe schnappte er sich seinen Rucksack und ging, nachdem er ausführlichst gefrühstückt hatte, zu seinem Auto.
Verärgert über sein schmerzendes Bein, warf er seinen Stock auf den Beifahrersitz und schwang sich hinters Steuer.

Eine viertel Stunde später fuhr er auch schon auf den Parkplatz. Trotz, dass er stets zügig fuhr, hatte er heute ziemlich lange gebraucht. Der Verkehr in der Stadt war unerträglich dicht gewesen und hatte ihm das Vorwärtskommen zur Qual gemacht. Glücklicherweise konnte er so wenigstens nach Herzenslust hupen.

Selbst auf dem kurzen Stück Weg, von seinem Parkplatz nahe der Tür bis in die Lobby, war er bis aufs Hemd durchgeschwitzt. Er hasste nichts mehr als solche Hitze und betrat dankbar den klimatisierten Fahrstuhl, nachdem er einige "Guten Tags" der vorbeigehenden Ärzte, Schwestern und Angehörigen großzügig ignoriert hatte.

Seine Assistenzärzte mussten schon längst da sein, obwohl er sich insgeheim fragte, warum diese Idioten nicht einfach später kamen. Sie mussten doch langsam wissen, dass er auch erst gegen Mittag eintraf.

Als er den Lift verließ und den Gang zum Büro entlanglief, versuchte er, sein rechtes Bein bewusst stärker zu belasten, gab den Versuch jedoch schnell wieder auf und bog um die Ecke. Durch die Glaswand konnte er bereits Remy sitzen sehen, die damit beschäftigt war, ihr verschüttetes Wasser aufzuwischen.
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Remy machte weiter, jetzt froh, alle Briefe bereits geöffnet zu haben, hantierte sie mehr mit ihrer nicht zitternden Hand. Die andere lag nun als Vorsichtsmaßnahme und als Schutz vor Blicken, der eventuell bald eintreffenden Kollegen in ihrem Schoß.

Sie sortierte ein Schreiben einer Elektrofirma aus, welche House einen neuen Kopierer verkaufen wollten und darin ihre Modelle vorstellten, ebenso eine Einladung zu einem Fachärztedinner, welches bereits vor einem Monat stattfand.

Als nächstes fand sie einen Brief mit einem Absender, der ihr bekannt vorkam. Die Eltern eines ehemaligen Patienten bedankten sich ausdrücklich nur bei dem Team für die freundliche und fachliche Behandlung ihres Sohnes. Dieses Schreiben zauberte Remy ein kleines, süßes Grinsen in ihr hübsches Gesicht, welches sie wie den Brief gleich darauf wieder ablegte und weiter machte.
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Prustend trat er ins Büro, würdigte Remy zunächst keines Blickes und ließ seinen Rucksack neben die Kaffeemaschine fallen. Verärgert stellte er fest, dass sie leer war und nahm sich eine Flasche Wasser aus dem Kühlschrank, die er in einem Zug halb leerte. Dann endlich wendete er sich seiner Angestellten zu.

"Wieso kümmern Sie sich immer wieder so reizend liebevoll um meine Post, als wäre es Ihre eigene? Sind doch sowieso alles nur Idioten, die was wollen. Oder haben Sie bisher auch nur einen brauchbaren Brief finden können?"

Er drehte sich wieder um und stellte die Wasserflasche ab, wobei er sein Bein stärker belastete, als es ihm eigentlich möglich war und er sich auf den Schrank vor sich stützen musste. Er wollte nicht, dass Remy etwas bemerkte und straffte sich wieder, als er sich umdrehte, gegen den Schrank lehnte und sie beobachtete.
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Remy nahm sich zitternd, erneut eine Strähne aus dem Gesicht. Manchmal dachte sie einfach noch nicht daran, die ruhige Hand zu benutzen.

"Kommt darauf an, was sie als brauchbar bezeichnen.", gab Remy zurück. Sie hatte ihn nicht aus ihren Augenwinkeln gelassen, seit sie gesehen hatte, dass auch ihm das Wetter stark zu schaffen machte. Doch darauf ansprechen wollte sie ihn erstmal nicht, sie konnte es auch nicht leiden, wenn jeder immer auf sie einredete, wenn sie Probleme hatte:"Der Rest vom Team vergnügt sich mit Senioren, denen das Wetter zu schaffen macht und Badeunfällen unten in der Praxis.", informierte sie House über den Verleib ihrer Kollegen:"Das das auch ein Grund ist, warum ich ihre Post bearbeite streite ich an diesem Punkt nicht ab!", fügte sie dann kurz keck hinzu.

Die junge Ärztin war peinlich berührt, als ihre Hand vom ihrem Schoß hochzuckte und von unten gegen die Tischplatte schlug. Sofort richtete sie ihre Augen wieder auf eines der Dokumente vor ihr und tat ganz darin versunken.
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"Foreman ist immer besonders nett zu den alten Ladys, er ist da gut aufgehoben."
Noch einmal griff er zu seiner Flasche und leerte sie bis zur Neige, um gleich darauf einen herzhaften Rülpser hören zu lassen. "Upps, Sorry." An der Art, wie er dies sagte, war deutlich zu hören, dass es ihm nicht im Geringsten leid tat, doch dies war ihm egal. Es war sein Büro, da konnte er tun und lassen, was er wollte.

Natürlich entging auch ihm Remys Unruhe nicht. Die meiste Zeit benutzte sie nur eine Hand, woraus er schlussfolgerte, dass die andere im Moment nicht zu gebrauchen war, was sie mit dem Schlag gegen den Tisch bestätigte. er überlegte, ob er sie darauf ansprechen sollte, entschied sich dafür, jedoch in einiger Diskretion.

"Geht's Ihnen gut? Ich meine, gefällt Ihnen das Wetter?"
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Remy sah von ihren Briefen hoch, als House das mit Foreman und den alten Ladys erwähnte.
"Danke!", entgegnete sie House, ohne dabei jedoch irgendwie böse zu wirken, hatte sie doch bereits eine Beziehung mit Foreman hinter sich.

Als House sie dann auf ihren Zustand ansprach ärgerte sie sich umso mehr über sich selbst. Sie wusste, sie durfte sich so lange es ging so wenig wie möglich anmerken lassen, da ihr Krankheitsverlauf für ihren Beruf alles andere als förderlich war. Sie war jedoch auch überrascht, wie House sie darauf ansprach, so gewöhnlich. Der blöde Spruch dazu lag ihm sicher immer noch auf der Zunge.

Sie bemühte sich somit auch um eine relativ normale Antwort, ohne einen gereizten Unterton:"Es geht mir gut, danke! Das Wetter gefällt mir, besser als meinem Körper!", sie sah erneut von den Dokumenten auf:"Ihnen geht es da ganz ähnlich, oder?"
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"So war das nun auch wieder nicht gemeint! Ich meine, wer würde Sie stehen lassen?"

Langsam schritt er auf den Schreibtisch zu, an dem Remy saß, darum bemüht, das Gesicht nicht bei jedem seiner Schritte schmerzvoll zu verziehen. Gedankenverloren sah er kurz aus dem Fenster, während er sich seinen Oberschenkel rieb.

"Das Wetter ist beschissen, so oder so. Keine fünf Meter kann man gehen, ohne anschließend duschen zu müssen. Sollten Sie den Geruch von Moschus-Ochse wahrnehmen, das bin dann wohl ich." Er zögerte kurz, unentschlossen, wie er auf ihre Antwort eingehen sollte, ohne sie zu verärgern oder sie niederzumachen.

"Sie sagen Bescheid, wenn Sie nicht praktizieren können, nicht wahr? Den Patienten ist es sicher unangenehm, wenn sie versehentlich von Ihnen durchlöchert werden."
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"Wer mich stehen lässt?", sie sah hoch, er wusste, wie es um ihr Sexualleben bestellt war:"Nun, jeder der es ernst meint denke ich!", sagte sie, nach einem Augenblick, in dem sie tat, als müsse sie darüber nachdenken.

Bei seiner Aussage über das Wetter konnte sie sich ein kurzes Grinsen nicht verkneifen:"Sie wissen doch, wo der Komapatient liegt...dessen Dusche zu benutzen ist sicher nicht weniger gern gesehen wie seinen Fernseher in der Dienstzeit zu beanspruchen. Und wenn sie nicht absperren stattet ihnen die heiße Krankenschwester vielleicht sogar einen Besuch ab.", scherzte sie und legte ein Bewunderungsschreiben eines jungen Arztes für House und seine Arbeit beiseite.

"Natürlich!", gab sie schließlich knapp auf seine letzte Aussage zurück.
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