Roadtrip [FF]

Moderator: Housekatze

Roadtrip [FF]

Beitrag#1  von Sandy House » Fr 29. Jul 2011, 17:10

Titel: Roadtrip
Autor: LiaHuddy und Sandy House
Fandom: House M.D.
Genre: Comedy, Romance
Charaktere: Dr. Gregory House :house16: , Dr. Lisa Cuddy :cuddy22:
Spoiler: Nein
Pairing: Huddy :houselove: :house_cuddy:
Disclaimer: Die Figuren von House und Co. gehören nicht mir, sondern NBC Universal, FOX und derer Tochterunternehmen.

Dies ist eine Gemeinschafts-FF von Lia und mir. :)

Über Feedback würden wir uns freuen.

Roadtrip

Sie hatte Kopfschmerzen. Höllische Kopfschmerzen. Am liebsten würde sie einfach ihre Sachen zusammen packen, nach Hause gehen und schlafen.

Doch auf ihrem Schreibtisch türmten sich die Akten und abgesehen davon hatte sie auch noch etliche Termine, die sie unbedingt wahrnehmen musste.

Es half da natürlich nicht unbedingt, dass House auch noch in ihr Büro platzte. Sie sah von ihrer Arbeit auf und fragte ihn dann genervt: „Was wollen Sie? Ich habe zu tun.“
„Nichts. Ich wollte nur mal sehen wie es Patty und Selma geht.“, antwortete er und sein Blick wanderte zu ihrem Dekolleté. Daraufhin rollte Lisa mit den Augen. Typisch House. Das konnte sie jetzt wirklich nicht gebrauchen. Die Klinikchefin hatte so schon genug zu tun, da musste sie sich nicht auch noch mit dem Diagnostiker herum ärgern.

„Wenn Sie kein wichtiges Anliegen haben, dann verschwinden Sie, House. Ich bin beschäftigt wie Sie sehen. Auf meinem Schreibtisch türmen sich stapelweise Akten. Es muss noch jede Menge Papierkram erledigt werden. Im Gegensatz zu Ihnen kann ich diesen nicht vor mir herschieben oder anderen übertragen.“, zischte die Endokrinologin und Dekanin der Medizin genervt und widmete sich wieder einer der Mappen zu.

Doch so leicht ließ sich der Nephrologe und Spezialist für Infektionskrankheiten nicht verjagen. Er rührte sich nicht, blieb genau dort stehen wo er war und schaute sie mit seinen eisblauen Augen an. House beobachtete sie. Es war ihm gleich aufgefallen, dass seine Vorgesetzte äußerst gereizt, gestresst und überarbeitet wirkte. Das hatte der Leiter der diagnostischen Abteilung schon vor ein paar Tagen bemerkt. Er hatte auch schon einen Plan wie er der Verwaltungschefin etwas Erholung verschaffen könnte. Doch davon sollte Cuddy nichts wissen.

„Schlagen Sie hier keine Wurzeln. Haben Sie nicht gehört, was ich gesagt habe? Rede ich chinesisch oder was?“, fuhr Lisa ihn verärgert an. Sie war sauer. Furchtbare Kopfschmerzen plagten sie, die Arbeit schien ihr langsam aber sicher über den Kopf zu wachsen und zu allem Übel ließ House ihr natürlich keine Ruhe.

„Ich glaube ich mache es mir hier noch ein wenig bequem und schaue Ihnen bei der Arbeit zu.“, ließ House sich nicht aus der Ruhe bringen und machte es sich auf der Couch seiner Chefin bequem.

Die Ärztin stand nun auf und ging zum Sofa wo ihr Mitarbeiter saß und verscheuchte ihn von diesem.
„Was ist denn los, Cuddy? Warum sind Sie denn so mies drauf? Haben Sie etwa Ihre Tage oder was?“, erkundigte er sich bei ihr.
„House!“, rief sie verärgert.
„House!“, äffte er sie nach.
„Haben Sie nichts Besseres zu tun als mir den letzten Nerv zu rauben? Haben Sie keinen neuen Fall, um den Sie sich kümmern müssen?“, fuhr sie ihn an. „Nope.“, antwortete der Diagnostiker darauf kurz und knapp.

„Na schön. Dann werden Sie jetzt eben Ambulanzdienst machen und keine Widerrede.“, wies seine Chefin ihn an.
„Warum sollte ich das tun?“ „Weil ich Ihr Boss bin und verlange, dass Sie Ihre Arbeit machen.“, entgegnete Lisa gereizt.
„Aber wie schon der Philosoph Mick Jagger sagte, „You can´t always get what you want“.”, antwortete Greg und machte immer noch keine Anstalten das Büro zu verlassen. Cuddy rollte mit den Augen und kehrte ihm den Rücken zu.

Diese Gelegenheit nutzte House aus, um einen Blick auf den Hintern seiner Vorgesetzten zu werfen.
„Was für ein Prachtarsch.“, konnte er sich einen Kommentar nicht verkneifen.
„House! Hören Sie gefälligst auf damit!“, sagte sie verärgert.
„Was denn? Das ist ein Kompliment.“, erwiderte der Nephrologe und Spezialist für Infektionskrankheiten grinsend.
„Wenn das so ist, vielen Dank, House. Was würde ich nur ohne Ihr fachliches Wissen machen?“, entgegnete die Endokrinologin und Dekanin der Medizin sarkastisch.
„Dann wären Sie wohl aufgeschmissen. Schließlich sind Sie eine schlechte Ärztin.“, konterte House und machte endlich Anstalten Richtung Tür zu gehen. Er hatte wohl beschlossen sie fürs Erste genug geärgert zu haben.
„Verschwinden Sie endlich aus meinem Büro.“, wies sie ihn genervt an.
„Euer Wunsch ist mir Befehl, eure Majestät.“, antwortete House voller Sarkasmus und verließ das Zimmer.

Lisa seufzte erleichtert auf und widmete sich wieder ihrer Arbeit. Als sie am Abend erschöpft nach Hause kam und es sich in ihrem Wohnzimmer gerade etwas auf dem Sofa bequem gemacht hatte und sich vom Arbeitstag erholen wollte, klingelte es an der Tür. Wer war denn das jetzt schon wieder?

Seufzend stand sie von der Couch auf und ging zur Tür. Die Ärztin öffnete und vor ihr stand House in seiner Motorradjacke und mit zwei Helmen in der Hand.
„Was wollen Sie denn hier?“, fragte Lisa ihn überrascht.
„Lust auf eine Spritztour? Es ist ein lauer, sternenklarer Sommerabend, mein Motorrad hält vor ihrem Haus und wartet nur auf uns.“, kam Greg gleich ohne lange Umschweife zur Sache.
„Ich bin müde und erschöpft, House. Ich will jetzt einfach nur meine Ruhe haben.“, antwortete sie und wollte die Tür schon wieder schließen, doch er hielt sie davon ab.
„Warten Sie. Sein Sie doch kein Spielverderber. Nehmen Sie schon den Helm. Ich werde Sie sowieso nicht in Ruhe lassen, bis Sie mitmachen. Das wissen Sie doch bestimmt, oder? Also, los.“, drängte er sie und hielt ihr einen Motorradhelm hin.
„Na gut. Sie würden mich ja sonst doch nicht in Frieden lassen.“, gab Cuddy seufzend nach und folgte dem Diagnostiker zu seiner Honda Repsol. Die beiden zogen ihre Helme auf und stiegen dann auf die Maschine. Lisa saß hinter Greg und hielt sich gut an ihm fest. Die Fahrt konnte losgehen und sie brausten durchs nächtliche Princeton.
Zuletzt geändert von Sandy House am So 7. Aug 2011, 11:32, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Roadtrip [FF]

Beitrag#2  von LiaHuddy » Do 4. Aug 2011, 18:14

Der kühle Fahrtwind wehte ihnen entgegen und ließ ein Gefühl von grenzenloser Freiheit in Cuddy hochsteigen.

Als House eine scharfe Kurve schnitt, unterdrückte sie einen Aufschrei und festigte ihren Griff um House’ Bauch. Ihr Kinn stützte sie auf seine Schulter und zog den wunderbaren Geruch seines Aftershaves in ihre Nase ein.

So ungern sie es auch tat, musste sie zugeben, dass House Recht gehabt hatte. Die Spritztour tat ihr wirklich gut. Mehr als nur das. Es war fast so als wären ihre Sorgen für einen Moment lang wie weggeblasen.

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„Wo sind wir hier?“, fragte Cuddy, als sie den Helm abnahm und sich durch ihre lockigen Haare fuhr.

„Ein paar Kilometer außerhalb von Trenton.“

„Und was genau haben wir hier vor?“

„Wir gehen was Futtern. Hier gibt es die besten Burger von ganz New Jersey.“

„Sie wissen genau, dass ich Vegetarierin bin, House.“

„Schon einmal etwas von der neuartigen Erfindung der vegetarischen Burger gehört?“ House verstaute beide Helme im kleinen Kofferraum unter dem Sitz.

Leicht genervt verdrehte Cuddy ihre Augen. „Außerdem sollte ich schön langsam auch wieder nach Hause. Ich hab morgen früh ein Boardmeeting für das ich noch Einiges vorbereiten muss.“

„Vergessen Sie das Krankenhaus. Wir haben Feierabend!“

„Das ändert nichts an der Tatsache, dass ich trotzdem die Chefin bin und viel Verantwortung trage“, sagte Cuddy, bevor sie ihm in das kleine Häuschen neben der Straße folgte, in welchem es die berühmten Burger geben sollte.

Da nicht sonderlich viel los war, brauchten die beiden nicht lange um einen freien Tisch zu finden. House bestellte den Spezialburger, in dem so ziemlich alles enthalten ist was fettig war und viel Kalorien hatte und Cuddy entschied sich für einen Tomato-Cheeseburger.

Und so ungern Cuddy es auch tat, musste sie House bereits nach dem ersten Bissen ihres Burgers Recht geben: Es schmeckte vorzüglich.

„Der Burger schmeckt grandios“, sagte Cuddy und nahm einen weiteren Bissen.

Sie wirkte nun schon um einiges entspannter als noch vor wenigen Stunden im Krankenhaus. Ihr Gesicht hatte mittlerweile auch wieder etwas von der Blässe verloren und Farbe angenommen.

TBC...
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Re: Roadtrip [FF]

Beitrag#3  von Sandy House » So 7. Aug 2011, 11:34

„Die sind nicht nur grandios, die sind deliziös!“, lautete House´Kommentar zu den Burgern. Dann nahm er wieder einen Bissen von seinem und noch einen Schluck von seiner Cola, die er ebenfalls bestellt hatte. Auch Cuddy trank nun wieder von ihrem Getränk. Allerdings begnügte sie sich, im Gegensatz zu Greg, mit Mineralwasser.

Als die beiden aufgegessen hatten, wandte Lisa sich an den Diagnostiker und sagte: „Die Spritztour war schön, aber es ist schon spät und wir sollten wieder nach Hause fahren.“
„Lassen Sie das mal meine Sorge sein. Entspannen Sie sich.“, wimmelte der Nephrologe und Spezialist für Infektionskrankheiten die Aussage seiner Chefin mit einer Handbewegung ab.

„House! Ich muss morgen früh wieder auf die Arbeit und Sie übrigens auch.“ Nun klang die Endokrinologin und Dekanin der Medizin wieder etwas gereizt. Greg ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken.
„Vergessen Sie mal die Arbeit. Ich werde schon alles regeln. Also machen Sie sich keinen Stress, Cuddy.“
„Sie haben gut reden. Ich habe morgen ein Meeting. Schon vergessen?“ Auch Lisa ließ so schnell nicht locker.

„Das kann auch jemand anderes wahrnehmen. Ich werde mich darum kümmern, dass Wilson Ihre Vertretung übernimmt. Der ist geeignet dafür, um Ihren Job zu übernehmen.“ House sah es gar nicht ein klein bei zu geben. Lisa seufzte genervt und rollte mit den Augen. Er war wirklich ein Dickkopf.

„Gut, das wäre dann ja geklärt.“, sagte Greg zufrieden, als Lisa keine Widerworte äußerte. Der Diagnostiker bezahlte das Essen und die Getränke, dann verließen die beiden den Schnellimbiss und gingen zu seinem Motorrad, um die Reise fortzusetzen. House holte die Helme hervor, die zwei zogen sie an und stiegen dann auf die Honda Repsol. Dann brausten sie davon.

„Wir sollten uns wenigstens nach einer Unterkunft für die Nacht kümmern.“, rief Lisa gegen den lauten Fahrtwind ankämpfend.
„Das ist schon längst erledigt, Boss. Ich bin ja schließlich nicht blöd. Wir sind geradewegs auf dem Weg zum Hotel.“, antwortete der Nephrologe und Spezialist für Infektionskrankheiten grinsend.

Die Endokrinologin und Dekanin der Medizin konnte nicht anders als zu lächeln. Sie musste zugeben, dass House Recht hatte. Dieser Trip würde ihr bestimmt gut tun und sie brauchte einfach mal eine Auszeit von ihrer Arbeit und dem Krankenhaus. Das PPTH könnte auch mal ohne sie auskommen.

Nach einiger Fahrtzeit hielten sie vor einem Hotel in der nächstgelegenen Stadt an.
„So, da wären wir. Geben Sie mir Ihren Helm, damit ich ihn verstauen kann und dann gehen wir rein.“, wandte sich der Leiter der diagnostischen Abteilung an seine Vorgesetzte, während er seinen eigenen Helm auszog. Cuddy kam seiner Aufforderung nach und gab ihm ihren. Als alles sicher verstaut war, betraten die beiden das imposante Gebäude. House hatte dort zwei Einzelzimmer für sie reserviert.
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