Autor: LiaHuddy und Sandy House
Fandom: House M.D.
Genre: Comedy, Romance
Charaktere: Dr. Gregory House
, Dr. Lisa Cuddy
Spoiler: Nein
Pairing: Huddy
Disclaimer: Die Figuren von House und Co. gehören nicht mir, sondern NBC Universal, FOX und derer Tochterunternehmen.
Dies ist eine Gemeinschafts-FF von Lia und mir.
Über Feedback würden wir uns freuen.
Roadtrip
Sie hatte Kopfschmerzen. Höllische Kopfschmerzen. Am liebsten würde sie einfach ihre Sachen zusammen packen, nach Hause gehen und schlafen.
Doch auf ihrem Schreibtisch türmten sich die Akten und abgesehen davon hatte sie auch noch etliche Termine, die sie unbedingt wahrnehmen musste.
Es half da natürlich nicht unbedingt, dass House auch noch in ihr Büro platzte. Sie sah von ihrer Arbeit auf und fragte ihn dann genervt: „Was wollen Sie? Ich habe zu tun.“
„Nichts. Ich wollte nur mal sehen wie es Patty und Selma geht.“, antwortete er und sein Blick wanderte zu ihrem Dekolleté. Daraufhin rollte Lisa mit den Augen. Typisch House. Das konnte sie jetzt wirklich nicht gebrauchen. Die Klinikchefin hatte so schon genug zu tun, da musste sie sich nicht auch noch mit dem Diagnostiker herum ärgern.
„Wenn Sie kein wichtiges Anliegen haben, dann verschwinden Sie, House. Ich bin beschäftigt wie Sie sehen. Auf meinem Schreibtisch türmen sich stapelweise Akten. Es muss noch jede Menge Papierkram erledigt werden. Im Gegensatz zu Ihnen kann ich diesen nicht vor mir herschieben oder anderen übertragen.“, zischte die Endokrinologin und Dekanin der Medizin genervt und widmete sich wieder einer der Mappen zu.
Doch so leicht ließ sich der Nephrologe und Spezialist für Infektionskrankheiten nicht verjagen. Er rührte sich nicht, blieb genau dort stehen wo er war und schaute sie mit seinen eisblauen Augen an. House beobachtete sie. Es war ihm gleich aufgefallen, dass seine Vorgesetzte äußerst gereizt, gestresst und überarbeitet wirkte. Das hatte der Leiter der diagnostischen Abteilung schon vor ein paar Tagen bemerkt. Er hatte auch schon einen Plan wie er der Verwaltungschefin etwas Erholung verschaffen könnte. Doch davon sollte Cuddy nichts wissen.
„Schlagen Sie hier keine Wurzeln. Haben Sie nicht gehört, was ich gesagt habe? Rede ich chinesisch oder was?“, fuhr Lisa ihn verärgert an. Sie war sauer. Furchtbare Kopfschmerzen plagten sie, die Arbeit schien ihr langsam aber sicher über den Kopf zu wachsen und zu allem Übel ließ House ihr natürlich keine Ruhe.
„Ich glaube ich mache es mir hier noch ein wenig bequem und schaue Ihnen bei der Arbeit zu.“, ließ House sich nicht aus der Ruhe bringen und machte es sich auf der Couch seiner Chefin bequem.
Die Ärztin stand nun auf und ging zum Sofa wo ihr Mitarbeiter saß und verscheuchte ihn von diesem.
„Was ist denn los, Cuddy? Warum sind Sie denn so mies drauf? Haben Sie etwa Ihre Tage oder was?“, erkundigte er sich bei ihr.
„House!“, rief sie verärgert.
„House!“, äffte er sie nach.
„Haben Sie nichts Besseres zu tun als mir den letzten Nerv zu rauben? Haben Sie keinen neuen Fall, um den Sie sich kümmern müssen?“, fuhr sie ihn an. „Nope.“, antwortete der Diagnostiker darauf kurz und knapp.
„Na schön. Dann werden Sie jetzt eben Ambulanzdienst machen und keine Widerrede.“, wies seine Chefin ihn an.
„Warum sollte ich das tun?“ „Weil ich Ihr Boss bin und verlange, dass Sie Ihre Arbeit machen.“, entgegnete Lisa gereizt.
„Aber wie schon der Philosoph Mick Jagger sagte, „You can´t always get what you want“.”, antwortete Greg und machte immer noch keine Anstalten das Büro zu verlassen. Cuddy rollte mit den Augen und kehrte ihm den Rücken zu.
Diese Gelegenheit nutzte House aus, um einen Blick auf den Hintern seiner Vorgesetzten zu werfen.
„Was für ein Prachtarsch.“, konnte er sich einen Kommentar nicht verkneifen.
„House! Hören Sie gefälligst auf damit!“, sagte sie verärgert.
„Was denn? Das ist ein Kompliment.“, erwiderte der Nephrologe und Spezialist für Infektionskrankheiten grinsend.
„Wenn das so ist, vielen Dank, House. Was würde ich nur ohne Ihr fachliches Wissen machen?“, entgegnete die Endokrinologin und Dekanin der Medizin sarkastisch.
„Dann wären Sie wohl aufgeschmissen. Schließlich sind Sie eine schlechte Ärztin.“, konterte House und machte endlich Anstalten Richtung Tür zu gehen. Er hatte wohl beschlossen sie fürs Erste genug geärgert zu haben.
„Verschwinden Sie endlich aus meinem Büro.“, wies sie ihn genervt an.
„Euer Wunsch ist mir Befehl, eure Majestät.“, antwortete House voller Sarkasmus und verließ das Zimmer.
Lisa seufzte erleichtert auf und widmete sich wieder ihrer Arbeit. Als sie am Abend erschöpft nach Hause kam und es sich in ihrem Wohnzimmer gerade etwas auf dem Sofa bequem gemacht hatte und sich vom Arbeitstag erholen wollte, klingelte es an der Tür. Wer war denn das jetzt schon wieder?
Seufzend stand sie von der Couch auf und ging zur Tür. Die Ärztin öffnete und vor ihr stand House in seiner Motorradjacke und mit zwei Helmen in der Hand.
„Was wollen Sie denn hier?“, fragte Lisa ihn überrascht.
„Lust auf eine Spritztour? Es ist ein lauer, sternenklarer Sommerabend, mein Motorrad hält vor ihrem Haus und wartet nur auf uns.“, kam Greg gleich ohne lange Umschweife zur Sache.
„Ich bin müde und erschöpft, House. Ich will jetzt einfach nur meine Ruhe haben.“, antwortete sie und wollte die Tür schon wieder schließen, doch er hielt sie davon ab.
„Warten Sie. Sein Sie doch kein Spielverderber. Nehmen Sie schon den Helm. Ich werde Sie sowieso nicht in Ruhe lassen, bis Sie mitmachen. Das wissen Sie doch bestimmt, oder? Also, los.“, drängte er sie und hielt ihr einen Motorradhelm hin.
„Na gut. Sie würden mich ja sonst doch nicht in Frieden lassen.“, gab Cuddy seufzend nach und folgte dem Diagnostiker zu seiner Honda Repsol. Die beiden zogen ihre Helme auf und stiegen dann auf die Maschine. Lisa saß hinter Greg und hielt sich gut an ihm fest. Die Fahrt konnte losgehen und sie brausten durchs nächtliche Princeton.






