Autor: Sandy House
Fandom: House M.D.
Charaktere: Dr. Gregory House
, Dr. Lisa Cuddy
, Rachel CuddySpoiler: Nein
Pairing: Huddy
Disclaimer: Die Figuren von House und Co. gehören nicht mir, sondern NBC Universal, FOX und derer Tochterunternehmen.
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Kapitel 1: Frankreich, wir kommen!
House hatte für sich und seine Freundin Cuddy Flugtickets gekauft und wollte mit ihr zum Mont Saint Michel in Frankreich reisen. Nun war Greg in seiner Wohnung am Koffer packen und auch Lisa war zu Hause und suchte alle Sachen zusammen, die sie für den Urlaub mit ihrem Freund benötigen würde. Doch im Gegensatz zu ihm, der alle Sachen einfach unordentlich in den Koffer warf, verstaute sie die Dinge, die sie mitnehmen wollte, alle ordentlich. Als die Endokrinologin und Klinikchefin damit fertig war, beschloss sie mit ihrer Tochter Rachel noch kurz in die Stadt zu fahren und ein paar Einkäufe zu erledigen.
Während Cuddy shoppen war, leistete Wilson seinem Freund in seinem Apartment noch etwas Gesellschaft.
„Na, wann geht denn die Reise los? Wann trefft ihr euch?“, fragte der Onkologe seinen Kumpel.
„Wir fliegen morgen los und wir fahren morgen früh gegen vier Uhr gemeinsam zum Flughafen.“, antwortete der Nephrologe und Spezialist für Infektionskrankheiten und nahm einen Schluck aus seiner Bierdose, die er in der Hand hielt. Der Diagnostiker und sein Freund Wilson saßen auf der Couch, sahen fern und tranken Bier. Die Koffer hatte Greg schon gepackt und das Gepäck stand im Flur.
„Aber weißt du, was mich wundert. Wie kommt es, dass du freiwillig verreisen willst? Ich dachte, du bist nicht so der Typ der irgendwo Urlaub macht, House.“, scherzte James und grinste seinen Freund an.
„Tja, du weißt eben nicht alles über mich Wilson und das ist auch gut so.“, entgegnete Greg ebenfalls grinsend. Auf dem Wohnzimmertisch lagen noch die Verpackungen des Essens, das die beiden beim Chinesen bestellt hatten. Die zwei hatten alles aufgegessen, aber den Müll noch nicht weg geräumt.
„Wird Cuddys Tochter eigentlich auch dabei sein?“, erkundigte sich Wilson bei House.
„Ja, das Mädchen fährt auch mit. Cuddys Mum konnte leider nicht auf die Kleine aufpassen.“, antwortete Greg leicht genervt und rollte mit den Augen.
„Warum so genervt, mein Freund?“, erkundigte sich der Onkologe lachend bei dem Diagnostiker.
„Die Kleine ist nicht besonders schlau.“, antwortete der Nephrologe und Spezialist für Infektionskrankheiten.
„Sie ist ein Kleinkind. Was erwartest du von einer Zweijährigen?“, entgegnete Wilson und sah seinen Freund an.
„Ach, vergiss es.“, meinte House nur und wendete seine Aufmerksamkeit nun wieder dem Fernsehprogramm zu.
Am nächsten Morgen riss ihr Wecker Cuddy schon früh aus dem Schlaf. Verschlafen warf die Ärztin einen Blick auf die roten Leuchtziffern ihres Weckers, der auf dem Nachttisch neben ihrem Bett stand. Es war erst drei Uhr morgens. Brummelnd schaltete sie das Gerät aus und richtete sich immer noch schlaftrunken auf. Durch das Babyphone bekam Lisa mit, dass Rachel anscheinend auch schon wach war. Die Endokrinologin und Leiterin des PPTH gähnte noch einmal und stand dann auf, um im Pyjama gekleidet, ins Zimmer ihrer Tochter zu gehen und nach dem Rechten zu sehen.
„Guten Morgen, meine Süße.“, begrüßte sie das Mädchen.
„Hast du gut geschlafen?“, erkundigte Cuddy sich bei ihrem Kind.
„Ja, Mummy.“, antwortete die Kleine gut gelaunt. In ihren Armen hielt sie ihr Lieblingskuscheltier.
„Mummy wird dir jetzt die Windeln wechseln und dir etwas Frisches anziehen.“, sagte Lisa freundlich zu Rachel und machte sich lächelnd an die Arbeit.
„Heute fliegen, du House und ich nach Frankreich. Genauer gesagt nach Saint Michel in die Normandie. Freust du dich schon, mein Schatz?“, sagte die Verwaltungschefin zu dem Kleinkind. Die Kleine nickte vergnügt.
„Schön, dann werde ich mich noch ein wenig zurecht machen und anschließend das Frühstück zubereiten. Danach müsste House eigentlich bald kommen, damit wir gemeinsam zum Flughafen fahren können.“, meinte Lisa und ging mit ihrer Tochter ins Badezimmer. Dort angekommen stieg sie dann in die Dusche und wusch sich. Als die Medizinerin damit fertig war, trocknete sie sich mit einem Handtuch ab und schlüpfte in ihren Bademantel. Dann föhnte und frisierte sie sich die Haare. Als Cuddy damit fertig war, ging sie ins Schlafzimmer und holte sich dort aus ihrem Kleiderschrank ein modisches Top und einen passenden Rock dazu. Mit Kleidung in den Händen kehrte sie ins Bad zurück und zog sich um. Anschließend wusch sie sich das Gesicht, cremte sich und schminkte sich.
„Mummy, ich hab Hunger.“, quengelte Rachel. Die Kleine wurde langsam ungeduldig.
„Gleich, mein Schatz. Mummy ist gleich fertig.“, wandte Lisa sich lächelnd an ihre Tochter. Schließlich war sie fertig, nahm ihre Tochter auf den Arm und ging mit ihr in die Küche. Dort setzte die Endokrinologin und Dekanin der Medizin das Mädchen in ihren Hochsitz, während sie zum Kühlschrank ging, diesen öffnete und Milch, Butter, Käse und Marmelade herausholte. Anschließend ging die Ärztin zum Küchenschrank und holte dort Bagels und eine Packung Cornflakes heraus. Mit den Lebensmitteln beladen ging sie mit einem Tablett in der Hand, zum Küchentisch und stellte alles darauf ab. Dann deckte sie den Tisch und kochte sich einen Kaffee und als sie damit fertig war, setzte sie sich und fing an zu essen. Rachel hatte sie ihre Lieblingscornflakes gegeben, die diese nun gierig verschlang.
„Rachel, iss nicht so schnell, sonst verschluckst du dich noch!“, tadelte Cuddy ihre Tochter und wandte sich dann wieder ihrem Essen zu. Sie nahm ihre dampfend heiße Tasse, die vor ihr stand und nahm einen großen Schluck Kaffee. Dann nahm Lisa einen Bissen von ihrem Käsebrötchen.
Lisa und Rachel waren gerade fertig mit frühstücken, als es an der Tür klingelte. Cuddy warf einen Blick auf die Küchenuhr. Viertel nach vier Uhr morgens. Sie hatten vier Uhr vereinbart. House war also mal wieder zu spät. Das war ja typisch. Sie ging an die Tür und öffnete.
„Du bist zu spät.“, begrüßte sie ihren Freund.
„Das weiß ich. Darf ich trotzdem reinkommen oder willst du mir erst eine Strafpredigt halten?“, entgegnete dieser grinsend und schaute seine Freundin mit seinen umwerfend schönen blauen Augen an.
„Nein, komm rein.“, antwortete sie lachend, schenkte ihm ein Lächeln und gab ihm einen Kuss zur Begrüßung. Er sah immer noch sehr müde und verschlafen aus. Kein Wunder. Schließlich war er alles andere als ein Frühaufsteher. Gähnend kam House herein gehumpelt.
„Hilfst du mir beim Abwasch, dann geht´s schneller. Wir müssen los, House.“, wandte Cuddy sich an ihren Freund, als sie in die Küche kamen und fing an den Abwasch zu machen.
„Ja, von mir aus. Aber hetz doch nicht so. Wir fahren in Urlaub, also hör auf Stress zu machen, Cuddy.“, antwortete dieser seiner Freundin und half ihr beim Geschirr spülen. Sie spülte und er trocknete ab. Im Nu waren sie fertig damit und konnten los. Rachel war in der Zwischenzeit wieder eingeschlafen. Die Endokrinologin und Dekanin der Medizin nahm ihre Tochter aus dem Hochsitz und trug sie auf dem Arm nach draußen und ging zu House´Auto. Dort legte sie Rachel auf den Rücksitzen ab. Schnell ging sie zu ihrem Auto und holte den Kindersitz heraus und stellte ihn in den Wagen ihres Freundes. Dann schnallte Lisa das Mädchen an und machte die Autotür zu. Greg hatte schon hinterm Steuer Platz genommen, während seine Freundin noch ihr Gepäck im Kofferraum verstaute. Als Cuddy damit fertig war, nahm sie auf der Beifahrerseite Platz und die Fahrt konnte losgehen.
„Das war ja nicht gerade gentlemen like, House. Hilft man normalerweise nicht den Damen das Gepäck zu tragen?“, wandte sich die Klinikchefin an den Diagnostiker.
„Du weißt doch die Sache mit meinem Bein.“, antwortete dieser und sah sie entschuldigend an.
„Schon klar. Ich habe verstanden.“, entgegnete Cuddy grinsend und küsste ihn.
„Ich hoffe bloß, dass Rachel keine Dummheiten anstellen wird.“, sagte der Nephrologe und Spezialist für Infektionskrankheiten, nachdem sie einige Zeit unterwegs waren.
„Keine Sorge, meine Tochter wird sich schon benehmen.“, antwortete die Ärztin lachend.
„Sie ist nicht besonders schlau, Cuddy.“, lautete Gregs Kommentar dazu.
„Was erwartest du? Sie ist ein Kleinkind, House. Oder warst du als Zweijähriger auch schon ein Genie?“, verteidigte Lisa ihre Tochter und grinste.
„Ich war auf jedenfall schlauer als sie es ist.“, entgegnete House daraufhin.
Nach ungefähr einer Stunde Fahrtzeit kamen sie am John F. Kennedy Airport in New York City an. Diesmal machte House sich sogar auf Bitten seiner Freundin mit dem Gepäck behilflich und half Cuddy das Gepäck auf einem der Wagen, die vor dem Flughafen standen und von denen Lisa einen geholt hatte, zu verstauen. Dann nahm die toughe Karrierefrau ihre Tochter aus dem Kindersitz und anschließend auf den Arm. Die Kleine schlief immer noch tief und fest, während House und Cuddy sich durch den Lärm und das Gedränge im Flughafengebäude kämpften. Es herrschte reges Treiben, doch davon ließ Rachel sich anscheinend nicht beeindrucken.
House war schon ziemlich gestresst, als er nach einiger Zeit schließlich endlich an Bord des Flugzeugs neben Cuddy Platz nehmen konnte. Rachel war mittlerweile auch wach geworden. House rollte mit den Augen. Schließlich stand ihnen ein langer Flug bevor. Aber immerhin hatte er First Class gebucht.




