House, Cuddy und Rachels Reise nach Saint Michel

Moderator: Housekatze

House, Cuddy und Rachels Reise nach Saint Michel

Beitrag#1  von Sandy House » Sa 7. Mai 2011, 17:14

Titel: House, Cuddy und Rachels Reise nach Saint Michel
Autor: Sandy House
Fandom: House M.D.
Charaktere: Dr. Gregory House :house16: , Dr. Lisa Cuddy :cuddy02: , Rachel Cuddy
Spoiler: Nein
Pairing: Huddy :houselove: :house_cuddy:
Disclaimer: Die Figuren von House und Co. gehören nicht mir, sondern NBC Universal, FOX und derer Tochterunternehmen.

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Kapitel 1: Frankreich, wir kommen!

House hatte für sich und seine Freundin Cuddy Flugtickets gekauft und wollte mit ihr zum Mont Saint Michel in Frankreich reisen. Nun war Greg in seiner Wohnung am Koffer packen und auch Lisa war zu Hause und suchte alle Sachen zusammen, die sie für den Urlaub mit ihrem Freund benötigen würde. Doch im Gegensatz zu ihm, der alle Sachen einfach unordentlich in den Koffer warf, verstaute sie die Dinge, die sie mitnehmen wollte, alle ordentlich. Als die Endokrinologin und Klinikchefin damit fertig war, beschloss sie mit ihrer Tochter Rachel noch kurz in die Stadt zu fahren und ein paar Einkäufe zu erledigen.

Während Cuddy shoppen war, leistete Wilson seinem Freund in seinem Apartment noch etwas Gesellschaft.
„Na, wann geht denn die Reise los? Wann trefft ihr euch?“, fragte der Onkologe seinen Kumpel.
„Wir fliegen morgen los und wir fahren morgen früh gegen vier Uhr gemeinsam zum Flughafen.“, antwortete der Nephrologe und Spezialist für Infektionskrankheiten und nahm einen Schluck aus seiner Bierdose, die er in der Hand hielt. Der Diagnostiker und sein Freund Wilson saßen auf der Couch, sahen fern und tranken Bier. Die Koffer hatte Greg schon gepackt und das Gepäck stand im Flur.
„Aber weißt du, was mich wundert. Wie kommt es, dass du freiwillig verreisen willst? Ich dachte, du bist nicht so der Typ der irgendwo Urlaub macht, House.“, scherzte James und grinste seinen Freund an.
„Tja, du weißt eben nicht alles über mich Wilson und das ist auch gut so.“, entgegnete Greg ebenfalls grinsend. Auf dem Wohnzimmertisch lagen noch die Verpackungen des Essens, das die beiden beim Chinesen bestellt hatten. Die zwei hatten alles aufgegessen, aber den Müll noch nicht weg geräumt.
„Wird Cuddys Tochter eigentlich auch dabei sein?“, erkundigte sich Wilson bei House.
„Ja, das Mädchen fährt auch mit. Cuddys Mum konnte leider nicht auf die Kleine aufpassen.“, antwortete Greg leicht genervt und rollte mit den Augen.
„Warum so genervt, mein Freund?“, erkundigte sich der Onkologe lachend bei dem Diagnostiker.
„Die Kleine ist nicht besonders schlau.“, antwortete der Nephrologe und Spezialist für Infektionskrankheiten.
„Sie ist ein Kleinkind. Was erwartest du von einer Zweijährigen?“, entgegnete Wilson und sah seinen Freund an.
„Ach, vergiss es.“, meinte House nur und wendete seine Aufmerksamkeit nun wieder dem Fernsehprogramm zu.

Am nächsten Morgen riss ihr Wecker Cuddy schon früh aus dem Schlaf. Verschlafen warf die Ärztin einen Blick auf die roten Leuchtziffern ihres Weckers, der auf dem Nachttisch neben ihrem Bett stand. Es war erst drei Uhr morgens. Brummelnd schaltete sie das Gerät aus und richtete sich immer noch schlaftrunken auf. Durch das Babyphone bekam Lisa mit, dass Rachel anscheinend auch schon wach war. Die Endokrinologin und Leiterin des PPTH gähnte noch einmal und stand dann auf, um im Pyjama gekleidet, ins Zimmer ihrer Tochter zu gehen und nach dem Rechten zu sehen.
„Guten Morgen, meine Süße.“, begrüßte sie das Mädchen.
„Hast du gut geschlafen?“, erkundigte Cuddy sich bei ihrem Kind.
„Ja, Mummy.“, antwortete die Kleine gut gelaunt. In ihren Armen hielt sie ihr Lieblingskuscheltier.
„Mummy wird dir jetzt die Windeln wechseln und dir etwas Frisches anziehen.“, sagte Lisa freundlich zu Rachel und machte sich lächelnd an die Arbeit.
„Heute fliegen, du House und ich nach Frankreich. Genauer gesagt nach Saint Michel in die Normandie. Freust du dich schon, mein Schatz?“, sagte die Verwaltungschefin zu dem Kleinkind. Die Kleine nickte vergnügt.
„Schön, dann werde ich mich noch ein wenig zurecht machen und anschließend das Frühstück zubereiten. Danach müsste House eigentlich bald kommen, damit wir gemeinsam zum Flughafen fahren können.“, meinte Lisa und ging mit ihrer Tochter ins Badezimmer. Dort angekommen stieg sie dann in die Dusche und wusch sich. Als die Medizinerin damit fertig war, trocknete sie sich mit einem Handtuch ab und schlüpfte in ihren Bademantel. Dann föhnte und frisierte sie sich die Haare. Als Cuddy damit fertig war, ging sie ins Schlafzimmer und holte sich dort aus ihrem Kleiderschrank ein modisches Top und einen passenden Rock dazu. Mit Kleidung in den Händen kehrte sie ins Bad zurück und zog sich um. Anschließend wusch sie sich das Gesicht, cremte sich und schminkte sich.
„Mummy, ich hab Hunger.“, quengelte Rachel. Die Kleine wurde langsam ungeduldig.
„Gleich, mein Schatz. Mummy ist gleich fertig.“, wandte Lisa sich lächelnd an ihre Tochter. Schließlich war sie fertig, nahm ihre Tochter auf den Arm und ging mit ihr in die Küche. Dort setzte die Endokrinologin und Dekanin der Medizin das Mädchen in ihren Hochsitz, während sie zum Kühlschrank ging, diesen öffnete und Milch, Butter, Käse und Marmelade herausholte. Anschließend ging die Ärztin zum Küchenschrank und holte dort Bagels und eine Packung Cornflakes heraus. Mit den Lebensmitteln beladen ging sie mit einem Tablett in der Hand, zum Küchentisch und stellte alles darauf ab. Dann deckte sie den Tisch und kochte sich einen Kaffee und als sie damit fertig war, setzte sie sich und fing an zu essen. Rachel hatte sie ihre Lieblingscornflakes gegeben, die diese nun gierig verschlang.
„Rachel, iss nicht so schnell, sonst verschluckst du dich noch!“, tadelte Cuddy ihre Tochter und wandte sich dann wieder ihrem Essen zu. Sie nahm ihre dampfend heiße Tasse, die vor ihr stand und nahm einen großen Schluck Kaffee. Dann nahm Lisa einen Bissen von ihrem Käsebrötchen.

Lisa und Rachel waren gerade fertig mit frühstücken, als es an der Tür klingelte. Cuddy warf einen Blick auf die Küchenuhr. Viertel nach vier Uhr morgens. Sie hatten vier Uhr vereinbart. House war also mal wieder zu spät. Das war ja typisch. Sie ging an die Tür und öffnete.
„Du bist zu spät.“, begrüßte sie ihren Freund.
„Das weiß ich. Darf ich trotzdem reinkommen oder willst du mir erst eine Strafpredigt halten?“, entgegnete dieser grinsend und schaute seine Freundin mit seinen umwerfend schönen blauen Augen an.
„Nein, komm rein.“, antwortete sie lachend, schenkte ihm ein Lächeln und gab ihm einen Kuss zur Begrüßung. Er sah immer noch sehr müde und verschlafen aus. Kein Wunder. Schließlich war er alles andere als ein Frühaufsteher. Gähnend kam House herein gehumpelt.
„Hilfst du mir beim Abwasch, dann geht´s schneller. Wir müssen los, House.“, wandte Cuddy sich an ihren Freund, als sie in die Küche kamen und fing an den Abwasch zu machen.
„Ja, von mir aus. Aber hetz doch nicht so. Wir fahren in Urlaub, also hör auf Stress zu machen, Cuddy.“, antwortete dieser seiner Freundin und half ihr beim Geschirr spülen. Sie spülte und er trocknete ab. Im Nu waren sie fertig damit und konnten los. Rachel war in der Zwischenzeit wieder eingeschlafen. Die Endokrinologin und Dekanin der Medizin nahm ihre Tochter aus dem Hochsitz und trug sie auf dem Arm nach draußen und ging zu House´Auto. Dort legte sie Rachel auf den Rücksitzen ab. Schnell ging sie zu ihrem Auto und holte den Kindersitz heraus und stellte ihn in den Wagen ihres Freundes. Dann schnallte Lisa das Mädchen an und machte die Autotür zu. Greg hatte schon hinterm Steuer Platz genommen, während seine Freundin noch ihr Gepäck im Kofferraum verstaute. Als Cuddy damit fertig war, nahm sie auf der Beifahrerseite Platz und die Fahrt konnte losgehen.
„Das war ja nicht gerade gentlemen like, House. Hilft man normalerweise nicht den Damen das Gepäck zu tragen?“, wandte sich die Klinikchefin an den Diagnostiker.
„Du weißt doch die Sache mit meinem Bein.“, antwortete dieser und sah sie entschuldigend an.
„Schon klar. Ich habe verstanden.“, entgegnete Cuddy grinsend und küsste ihn.

„Ich hoffe bloß, dass Rachel keine Dummheiten anstellen wird.“, sagte der Nephrologe und Spezialist für Infektionskrankheiten, nachdem sie einige Zeit unterwegs waren.
„Keine Sorge, meine Tochter wird sich schon benehmen.“, antwortete die Ärztin lachend.
„Sie ist nicht besonders schlau, Cuddy.“, lautete Gregs Kommentar dazu.
„Was erwartest du? Sie ist ein Kleinkind, House. Oder warst du als Zweijähriger auch schon ein Genie?“, verteidigte Lisa ihre Tochter und grinste.
„Ich war auf jedenfall schlauer als sie es ist.“, entgegnete House daraufhin.

Nach ungefähr einer Stunde Fahrtzeit kamen sie am John F. Kennedy Airport in New York City an. Diesmal machte House sich sogar auf Bitten seiner Freundin mit dem Gepäck behilflich und half Cuddy das Gepäck auf einem der Wagen, die vor dem Flughafen standen und von denen Lisa einen geholt hatte, zu verstauen. Dann nahm die toughe Karrierefrau ihre Tochter aus dem Kindersitz und anschließend auf den Arm. Die Kleine schlief immer noch tief und fest, während House und Cuddy sich durch den Lärm und das Gedränge im Flughafengebäude kämpften. Es herrschte reges Treiben, doch davon ließ Rachel sich anscheinend nicht beeindrucken.

House war schon ziemlich gestresst, als er nach einiger Zeit schließlich endlich an Bord des Flugzeugs neben Cuddy Platz nehmen konnte. Rachel war mittlerweile auch wach geworden. House rollte mit den Augen. Schließlich stand ihnen ein langer Flug bevor. Aber immerhin hatte er First Class gebucht.
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Re: House, Cuddy und Rachels Reise nach Saint Michel

Beitrag#2  von Sandy House » Sa 14. Mai 2011, 12:28

Kapitel 2: Ankunft in der Normandie

Am späten Nachmittag erreichten sie dann endlich ihren Zielflughafen in der Normandie. Alle drei waren sie müde und erschöpft von dem langen Flug über den Atlantik auf einen anderen Kontinent. Nun befanden sich House, Cuddy und Rachel also in Europa. Greg war froh, wenn er endlich in ihrem Hotel ankommen würde und dort im Zimmer ein Nickerchen machen konnte. Lisa freute sich auch schon darauf und auch Rachel machte mit einem lauten Gähnen und „Mum, ich bin müde“ deutlich, dass es für sie Zeit für ein weiteres Schläfchen war. Doch erst mussten sie noch auf ihr Gepäck warten und als es dann soweit war auf einen Gepäckkarren laden. Greg nahm den Wagen mit ihren Sachen und Lisa nahm ihre Tochter an die Hand, die mit ihnen ging und das Flughafengebäude verließ. House rief ein Taxi und nahm mit Cuddy und Rachel im Fahrzeug Platz, während der Taxifahrer sich um ihr Gepäck kümmerte. Dann nannte der Nephrologe und Spezialist für Infektionskrankheiten dem Fahrer ihr Ziel. Vor ihnen lag noch eine halbe Stunde Autofahrt bis sie zu ihrem Hotel kommen würden.
„Ich hoffe sehr, dass du dich diesmal benimmst, House. Ich will nicht wieder so ein Verhalten sehen wie im Flugzeug.“, zischte Lisa ihrem Freund tadelnd zu und holte einen Reiseführer aus ihrer Tasche, die sie mit sich trug.
„Ja, Frau Lehrerin.“, antwortete er mit der Stimme eines Schuljungen.
„Hör auf damit!“, entgegnete die Endokrinologin und rollte mit den Augen. Sie schlug das Buch auf und fing an zu lesen. Der Kleinen waren mittlerweile vor Müdigkeit die Augen zugefallen und sie machte ein Schläfchen. Das Mädchen hatte ihr Kuscheltier fest an sich gedrückt. Die Verwaltungschefin hoffte sehr, dass der Rest ihrer Reise besser verlaufen würde als der Flug. Schließlich hatte der Urlaub gerade erst angefangen. Die Dekanin der Medizin dachte an den Flug und wie ihr Freund sich benommen hatte. Aber was hatte sie eigentlich erwartet? Er hatte sich eben typisch verhalten.

Flashback

House hatte ziemlich Hunger und wartete ungeduldig darauf, dass endlich das Essen serviert wurde.
„Verdammt, warum dauert das denn solange? Ich will was zu futtern.“, beschwerte er sich. Cuddy sah ihn daraufhin an und sagte: „Hör auf zu jammern. Hier nimm das schon mal als kleiner Snack.“ Lachend reichte Lisa Greg einen Schokoriegel.
„Danke. Hast du noch mehr davon?“, meinte dieser grinsend.
„Iss erst mal, dann sehen wir weiter.“, antwortete seine Freundin lachend.
„Na gut. Wie du meinst.“, sagte er, packte den Schokoriegel aus und biss hinein. Als eine Stuardess mit einem Servierwagen vorbei kam, quatschte der Diagnostiker sie einfach an.
„Hey, Sie. Wann gibt es denn endlich Essen? Ich hab Hunger.“, sagte der Nephrologe und Spezialist für Infektionskrankheiten unfreundlich.
„Tut mir Leid, Sir. Aber Sie müssen sich noch ein wenig gedulden. Aber ich kann Ihnen schon mal etwas zu trinken und etwas zu lesen anbieten, wenn Sie möchten.“, blieb die Flugbegleiterin höflich.
„Na klar, will ich das. Geben Sie mir die New York Times und eine Coke. Wenn ich wieder was will, melde ich mich wieder bei Ihnen.“. antwortete House und nahm das Getränk und die Zeitung, die die Stuardess ihm reichte und stellte beides auf den ausklappbaren Tisch vor sich.
„Hättest du nicht etwas freundlicher sein können?“, wandte sich nun seine Freundin an ihn. Cuddy schaute ihm direkt in seine eisblauen Augen.
„Sorry, mein Sonnenschein. Aber ich kann mich nur schwer beherrschen, wenn ich Hunger habe.“, antwortete Greg entschuldigend.
„Ich habe dir doch schon einen Schokoriegel gegeben, House.“, meinte Lisa lachend.
„Das war doch nur die Vorspeise. Von einem lumpigen Schokoriegel werde ich doch nicht satt, Cuddy.“, sagte der Diagnostiker grinsend.
„Du wirst schon nicht verhungern. Außerdem wird es sicher gleich essen geben.“, antwortete die Endokrinologin und Dekanin der Medizin. Der Nephrologe und Spezialist für Infektionskrankheiten nahm nun einen ordentlichen Schluck von seiner Cola und musste daraufhin rülpsen.
„House!“, Cuddy sah ihn tadelnd an.
„Ups, sorry.“, meinte er dazu nur.
„Hi, hi. Das ist lustig.“, meldete sich jetzt auch Rachel kichernd zu Wort.
„Du bist nicht gerade ein gutes Vorbild für sie. Benimm dich.“, tadelte Lisa nun Greg.
„Mach dir mal keine Sorgen. Ich werde der Kleinen schon nichts Unanständiges beibringen.“, antwortete dieser grinsend und zog nun einige Grimassen, um das Mädchen seiner Freundin zum Lachen zu bringen.
„House, benimm dich einfach und verhalt dich ruhig. Die Leute sehen uns schon alle komisch an.“, flüsterte Cuddy. Ihr war die Sache etwas unangenehm. Ihr gefielen die Blicke nicht, mit denen sie angestarrt wurden.

Flashback, Ende


Mittlerweile war das Taxi an ihrem Ziel angekommen. House bezahlte den Taxifahrer und dann betraten House, Cuddy und Rachel das Hotel mit ihrem Gepäck. Gemeinsam gingen sie mit Rachel an der Hand durch die Eingangshalle zur Rezeption.
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Re: House, Cuddy und Rachels Reise nach Saint Michel

Beitrag#3  von Sandy House » Mo 23. Mai 2011, 10:00

Kapitel 3: Ankunft im Hotel und Einkaufstour mit Rachel

„Bonjour. Womit kann isch Ihnen behilflisch sein?“, wurden sie von dem Bediensteten hinter der Rezeption begrüßt.
„Bonjour.“, begrüßte Lisa freundlich den Hotelangestellten.
„Ja, ja. Bonjour. Ich habe ein Doppelzimmer mit einem zusätzlichen Zimmer mit Verbindungstür gebucht. House ist der Name. Gregory House.“, sagte Greg leicht ungeduldig. Immerhin war es eine lange Reise gewesen und er wollte sich ein wenig erholen.
„Ich brauche noch Ihren Reisepass und ihre Kreditkarte, Monsieur.“, antwortete der Rezeptionist und tippte etwas in den Computer ein.
„Einen Moment.“, meinte House, holte seinen Pass und seine Kreditkarte hervor und legte sie auf den Tresen.
„Mummy, ich hab Durst.“, quengelte Rachel.
„Wir besorgen dir gleich was zu trinken, mein Schatz.“, antwortete Cuddy lächelnd ihrer Tochter.
„Nicht wahr, House?“, fügte sie hinzu und wandte sich an ihren Freund.
„Ja, Rachel. Wir kaufen dir gleich was.“, bestätigte Greg genervt die Aussage seiner Freundin. Der Hotelbedienstete hatte mittlerweile den Pass und die Kreditkarte des Amerikaners angenommen und den Check In erledigt.
„Hier sind Ihre Schlüssel, Monsieur. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie einen angenehmen Aufenthalt.“, sagte dieser freundlich lächelnd zu seinen Gästen.
„Vielen Dank.“, bedankte sich die Endokrinologin und Dekanin der Medizin.
„Danke.“, sagte auch der Nephrologe und Spezialist für Infektionskrankheiten und nahm den Zimmerschlüssel, den der Rezeptionist ihm hinhielt, an sich.
„Was ist mit unserem Gepäck?“, erkundigte sich die Krankenhauschefin bei dem Angestellten.
„Darum kümmert sich einer unserer Pagen. Sie können schon mal auf Ihr Zimmer gehen, Madame.“
„Vielen Dank, Au revoir.“, verabschiedete Lisa sich lächelnd. Greg war schon mal zum Fahrstuhl gehumpelt und wartete auf sie und Rachel. Sie folgte ihrem Freund, mit Rachel an der Hand.

Kurze Zeit später waren sie an ihrem Zimmer angekommen und traten ein, nachdem House aufgesperrt hatte.
„Kann ich jetzt was zu trinken haben?“, erinnerte die Kleine die Erwachsenen wieder daran, dass sie Durst hatte.
„Ich könnte auch was zu trinken gebrauchen.“, meinte Greg.
„Gut, dann kannst du doch nach einem Supermarkt in der Nähe suchen und mit Rachel einkaufen gehen. Ein paar Getränke und Snacks. Du weißt schon.“, schlug Lisa ihm daraufhin vor und fing schon mal an ihren Koffer auszupacken.
„Argh. Muss das sein?“ Er hörte sich nicht gerade begeistert an und rollte mit den Augen.
„Komm schon. Wir machen einen Deal. Du gehst mit Rachel ein paar Lebensmittel einkaufen und ich packe in der Zeit schon mal unser Gepäck aus.“, sagte sie. "Außerdem werde ich dich wieder so richtig verwöhnen. Du weißt schon.", fügte sie in sein Ohr flüsternd hinzu und lächelte verführerisch.
„Na schön. Komm, Rachel. Wir gehen einkaufen. Bis nachher.“, antwortete er und verabschiedete sich mit einem Kuss von ihr. Dann nahm der Diagnostiker das zweijährige Mädchen an die Hand und ging mit ihr aus dem Hotel und humpelte durch die Straßen bis er ganz in der Nähe ihres Hotels einen kleinen Supermarkt entdeckte. House betrat mit der Kleinen das Geschäft und ging als erstes zu den gekühlten Getränken.
„Was möchtest du denn?“, wandte Greg sich an Rachel.
„Saft.“, antwortete sie vergnügt.
„Okay und was für eine Sorte?“, erkundigte er sich bei ihr. „Orangensaft.“, bekam er von dem Kind zur Antwort. Daraufhin nahm er eine Flasche Orangensaft und eine Flasche Cola für sich heraus und ging dann weiter. Er kaufte noch eine Packung Chips, drei Sandwiches und eine Packung Lollis. Als der Nephrologe und Spezialist für Infektionskrankheiten die Artikel bezahlt hatte und mit Rachel den Laden verlassen hatte, reichte er der Kleinen die Flasche mit dem Orangensaft.
„Hier, trink. Aber bloß nicht so gierig. Nicht, dass du dich noch verschluckst.“, sagte er zu ihr. Das Mädchen bedankte sich und nahm dann gierig einen großen Schluck.
„Hab ich nicht gerade gesagt, dass du langsam machen sollst.“ House rollte mit den Augen, öffnete die Packung mit den Lollis und nahm sich einen heraus. Das Kleinkind hatte mittlerweile seinen Durst gelöscht und fragte: „Kann ich auch einen haben? Bitte?“ Bittend sah sie ihn an. Direkt in seine eisblauen Augen. Der Diagnostiker konnte ihr einfach nicht widerstehen und sagte: „Na schön. Hier hast du einen und jetzt lass uns zurück zum Hotel gehen.“ Er gab ihr einen Lolli und humpelte dann mit Rachel an der Hand zurück zum Hotel.
„Danke.“, sagte die Kleine und lutschte an ihrem Lolli.
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