Autor: DrGregoryGregHouseMD
Fandom: House MD
Charaktere: hauptsächlich Dr. Gregory House und Dr. Lisa Cuddy
Spoiler: bisher sind noch keine geplant. Falls es welche geben sollte, kündige ich es vorher an.
Pairing: Huddy (House/Cuddy)
Disclaimer: Mir gehört leider nicht von House MD.
Ein dickes _d.a.n.k.e._ an Sandy House, weil sie mich bei dieser FF so unterstützt.

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Everchanging
Schmerz. Das war das erste das Gregory House spürte, als er von dem Geklingel welches sein Wecker auslöste, erwachte. Es war nicht die übliche Schmerzstärke die ihn weckte, irgendetwas stimmte nicht, es schmerzte mindestens doppelt oder vielleicht gar dreifach so stark wie sonst. Solche Schmerzen hatte er erst einmal in seinem Leben verspürt, aber das war schon Ewigkeiten her.
Der Nephrologe und Spezialist für Infektionskrankheiten massierte mit seiner Handfläche seinen nicht mehr vollständig vorhandenen Oberschenkelmuskel in der Hoffnung, dadurch den Schmerz zu lindern. Nach einigen Minuten Beinmassage raffte er sich doch so langsam auf, er anfangs doch erst mit dem Gedanken gespielt hatte einfach liegen zu bleiben.
Er sah sich in seinem Schlafzimmer um und suchte nach seiner Vicodindose bevor er aufstand. Verdammt, sie muss im Wohnzimmer liegen, dachte er leicht verärgert und erhob sich, während er sich an einem Bettende abstützte und wacklig aufstand.
Nach dem ersten Schritt gab sein Bein schon direkt nach und er konnte sich gerade noch so am Bett festhalten. Ein stechender Schmerz durchfuhr sein Bein und er setzte sich wieder hin und rieb sich erneut mit der Handfläche über die dicke Narbe, die seinen Oberschenkel zierte. Ein schmerzverzerrtes Stöhnen entwich seiner Kehle.
Erneut erhob er sich und schaffte es bis ins Wohnzimmer, wo er sich auf der Couch schwer atmend wieder nieder ließ.
Er griff hastig nach seiner Vicodindose und warf sich gleich zwei Pillen auf einmal ein. Er wartete einen Moment bis die Wirkung eintrat ab und erhob sich auch wieder um wieder ins Schlafzimmer zu humpeln - das Vicodindöschen nahm er selbstverständlich mit.
Heute Arbeiten gehen? Heute lieber nicht. Er würde von Wilson dann auch nur wieder ausgefragt werden und alle um ihn herum würden ihn nur wieder mitleidig anstarren. Darauf hatte er nun wirklich keine Lust.
Als House im Schlafzimmer wieder ankam, legte er sich wieder in sein warmes Bett und schloss die Augen - blieb dennoch wach. Die Schmerzen schienen nicht aufhören zu wollen, sie wurden so gar schlimmer, trotz des Vicodin's.
In der Zeit, als sich House in seinem Bett versuchte zu entspannen, saß sein Team im Besprechungszimmer und diskutierte über den aktuellen Fall.
Foreman ergriff den Marker und schrieb die Symptome des aktuellen Patienten an die Tafel.
Sie waren es gewohnt, dass House immer spät kam, aber selbst für seine Verhältnisse war er spät, es war bereits schon viertel vor zwölf Uhr.
"Wo House nur sein wird?", fragte Cameron mit einem Hauch von Besorgnis in der Stimme.
"Er ist bestimmt wieder in irgendwelchen Wettlokalen und will nicht gestört werden.", meinte Chase grinsend und lehnte sich zurück. "Du machst dir immer zu viele Sorgen um House, man könnte glatt meinen, du stehst auf ihn... Aber halt. Moment. Das tust du ja.", witzelte Chase weiter und grinste Cameron an. Diese sah ihn mit funkelnden Augen an. "Ich stehe nicht auf House.", protestierte sie.
Foreman dachte sich seinen Teil. Er selbst war von Chase Anmerkung ebenfalls überzeugt und konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen.
Allmählich widmeten sich die drei wieder ihrem Fall zu. Nach einigen Abklärungen machten sich die Immunologin und der Intensivmediziner auf den Weg zum Patienten um mit ihm einige Tests durchzuführen.
Foreman derzeit versuchte House auf seinem Handy zu erreich, vergebens.
House lag in seinem Bett und bekam von seinem vibrierendem Handy - welches im Wohnzimmer lag- nichts mit, das Telefon hatte er noch von gestern ausgesteckt.
Nach tausenden Versuchen House zu erreichen machte sich Foreman auf den Weg zu Wilson. Er klopfte an und trat gleichzeitig auch in das Büro des Onkologen ein.
"Dr. Wilson, haben Sie einen Augenblick Zeit?", fragte der Neurologe kurz und knapp.
Wilson sah von seiner Akte auf. "Ja, was gibt's, Dr. Foreman?", meinte der Onkologe gelassen und legte seinen Stift den er eben noch in der Hand hielt bei Seite.
Foreman schloss die Tür hinter sich und sah Wilson fragend an.
"Haben Sie House heute morgen schon gesehen?"
"Nein. Warum? Ihm wird schon nichts passiert sein."
"Ich habe ihn versucht zu erreichen. Er geht nicht an sein Handy."
"Wenn er seine Ruhe haben will geht er auch nicht ran, wenn er Ihre Nummer sieht.", meinte Wilson ruhig.
"Ich weis, deswegen habe ich ja auch die Nummer unterdrückt."
Nun sah Wilson ihn mit nachdenklicher Miene an.
"Ich fahre in der Pause bei ihm vorbei und schaue mal, wo House sich rum treibt."
"Danke.", sagte Foreman etwas leiser und unterstrich seine Aussage mit einem kurzen Nicken. Mit dieser Aussage machte er sich auch schon auf den Weg zur Tür und betätigte auch schon den Türgriff.
Wilson stand auf, ihn lies es von jetzt auf gleich doch keine Ruhe mehr. Ihn überkam nun das Gefühl dass etwas mit seinem Freund vielleicht nicht Stimmen könnte.
"Ich habe es mir anders überlegt, ich mache mich jetzt auf den Weg zu House.", meinte Wilson etwas nachdenklich.
Foreman nickte und sah Wilson direkt an. "Soll ich Sie begleiten?", fragte er.
"Nein, ich glaube das schaffe ich auch schon alleine.", entgegnete Wilson.






