Autor: Sandy House
Fandom: House M.D.
Charaktere: Dr. Gregory House
, Dr. Lisa Cuddy
, Dr. James Wilson, Dr. Robert Chase, Dr. Remy Hadley, Dr. Allison Cameron, Dr. Eric Foreman, Dr. Chris Taub und einige mehrSpoiler: Nein
Pairing: House/Cuddy (Friendship), House/Wilson (Friendship)
Disclaimer: Die Figuren von House und Co. gehören nicht mir, sondern NBC Universal, FOX und derer Tochterunternehmen.
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Diese FF widme ich DrGregoryGregHouseMD und Lisa Cuddy.
Vielen Dank an Lisa Cuddy für den künstlerischen Beitrag zur FF.

Das Tagebuch der Elizabeth Jane Cuddy
-1-
New Orleans, 01.03.1862
Liebes Tagebuch,
Es sind wirklich harte Zeiten. Noch immer herrscht Krieg. Ich kann es bald nicht mehr länger mit ansehen wie unsere Landsleute gegenseitig aufeinander los gehen. Wir sind doch eine Nation. Dieser Kampf zwischen Nord- und Südstaaten, Union gegen Konförderation, sollte endlich aufhören. Aber heute ist etwas passiert, das mir genug Kraft gibt, um diese schrecklichen Zeiten des Bürgerkriegs zu überstehen.
Ich bin einem jungen Unionssoldaten begegnet. Er ist gut aussehend und hat strahlend blaue Augen. Die leuchten wie Eiskristalle. Ich habe ihn angesehen und schon war es um mich geschehen. Ich bin unwiderruflich in ihn verliebt. Gregory William House ist sein Name. Ein charmanter Mann. Nur leider werden wir uns nur im geheimen Treffen können, schließlich gehört er zu den feindlichen Truppen. Aber er hat zu mir gesagt, dass er mich auf jeden Fall wieder sehen will und zwar schon bald. Irgendwie wird er schon einen Weg finden, hat er zu mir gesagt und ich glaube ganz fest daran.
Elizabeth Jane Cuddy
New Orleans, immer noch 01.03.1862
Liebes Tagebuch,
Ich habe dir ja schon geschrieben, wen ich kennen gelernt habe, aber noch nicht wo. Es war heute Morgen in der Stadt. Er war mit seinen Truppen unterwegs um zu plündern. Als er mich jedoch entdeckte, blieb er kurz stehen und sah mich an. Dann kam er direkt auf mich zu, nachdem er irgendetwas zu seinen Kameraden gesagt hatte. Wahrscheinlich, dass er mich als eine Art Trophäe nehmen wollte und sie schon mal vorgehen sollten. Als der junge Soldat jedoch bei mir war, stellte er sich höflich vor und ich nannte ihm auch meinen Namen. Ihm gefiel er. Außerdem machte Greg mir Komplimente und dass er mich bald wieder sehen möchte.
„Das wird doch sicher schwierig. Du gehörst zu den Unionstruppen. Mit denen darf ich mich nicht abgeben. Wir Südstaatler sollen die Konföderierten unterstützen. Wenn dann können wir uns nur heimlich sehen.“, sagte ich zu ihm.
„Ich weiß. Ich käme auch in Teufels Küche, wenn herauskommen würde, dass ich mich mit einer Frau aus den Südstaaten treffe. Ich muss los, sonst bekomme ich noch Ärger.“, sagte er und lief zurück zu seinen Kameraden. Die in einiger Entfernung auf ihn gewartet hatten. Ich ging auch weiter meines Weges und hoffte ihn bald wieder zu sehen.
Elizabeth Jane Cuddy
New Orleans, 02.03.1862
Liebes Tagebuch,
Heute habe ich dem jungen gut aussehenden Unionssoldaten heimlich eine verschlüsselte Botschaft zu kommen lassen. Du weißt schon wen ich meine. Gregory William House. Ich habe mich in ihn verliebt. Ich weiß, dass es klüger wäre keinen Kontakt mehr zu ihm aufzunehmen, aber es geht einfach nicht anders. Es ist wie ein Zauber. Ich glaube zwar nicht an Magie, aber damit kann man das Gefühl denke ich ganz gut vergleichen.
Es war nicht einfach ihm meine Nachricht zu kommen zu lassen. Das kannst du dir ja sicherlich vorstellen. Schließlich ist Krieg und was das Ganze zusätzlich noch erschwert, er gehört zu den feindlichen Truppen. Allein schon es sicher aus dem Haus zu schaffen, war in diesen schlimmen Tagen schon so was wie ein Kunststück. Man muss ständig und vor allem auf der Hut sein. Als ich so durch die Straßen zog, begegnete ich unterwegs noch einem Bekannten. Es war George Miller, ein junger Soldat der Konföderierten.
„Elizabeth, was machst du denn hier so ganz allein? Weißt du denn nicht, dass es zur Zeit sehr gefährlich, ist allein herum zu laufen? Stell dir vor, dich würde eine Truppe von Unionssoldaten erwischen.“, sagte er zu mir besorgt.
„Danke, das ist sehr nett, dass du dir Sorgen um mich machst. Aber das brauchst du nicht.“, antwortete ich. Ich hatte zwar schon etwas Angst, ließ es mir aber nicht zu sehr anmerken. Außerdem hatte ich ein Ziel, das ich nicht aus den Augen ließ. Auf gar keinen Fall.
Ich hatte Glück, dass ich nicht durchs Schlachtfeld musste, um zur gegnerischen Festung zu gelangen. Das blieb mir Gott sei Dank erspart. Mit Sicherheit hätte ich das wohl auch nicht überlebt. Ständig knallen Schüsse durch Gewehre oder Kanonen. Die Luft ist erfüllt vom Rauch des Schwarzpulvers und durch den Rauch, der durch die Flammen von brennenden Häusern entsteht. Ja, richtig. Zur Zeit ist Brandstiftung fast an der Tagesordnung. Außerdem gehen die Soldaten von Union und Konförderation mit Bajonetten aufeinander los.
Ich traf Greg allein vor einem Wirtshaus. Er wollte gerade hineingehen. Anscheinend hatte er so was wie Freigang bekommen. Eine Art Belohnung nehme ich an. Ich kenne mich da nicht so gut aus oder vielleicht hat er sich auch einfach nur raus geschlichen. Keine Ahnung. Jedenfalls rief ich nun: „Greg, warte!“ Blitzschnell drehte sich der Angesprochene zu mir und sah mich mit seinen eisblauen Augen, die wie Kristalle funkelten an.
„Elizabeth, was machst du denn hier? Es ist gefährlich in diesen Zeiten allein auf der Straße zu sein. Du solltest lieber nicht allein herum laufen.“, sagte er nun genau das, was auch schon George zu mir gesagt hatte.
„Danke, ich weiß es zu schätzen, dass du dir Sorgen um mich machst, aber du bist ja schließlich auch allein unterwegs.“, antwortete ich. „Ja, stimmt. Das ist aber was anderes. Erstens bin ich ein Mann und zweitens bin ich ein guter Soldat. Ich weiß mich zu verteidigen.“, entgegnete Gregory William.
„Glaubst du etwa ich könnte das nicht?“, fragte ich ihn gespielt gekränkt.
„Doch, sicherlich. Aber was machst du als Lady, wenn du allein auf eine ganze Horde von meiner Truppe triffst. Du bist doch noch nicht mal bewaffnet.“, machte er sich weiterhin Sorgen um mich.
„Vergiss es. Darum mache ich mir jetzt keine Gedanken. Ich habe hier etwas für dich.“, sagte ich und gab ihm meine verschlüsselte Nachricht. Allerdings stimmte das nicht so ganz. Ich machte mir schon Gedanken, aber das ließ ich mir nicht anmerken.
„Danke, aber die solltest du dir machen. Ist sicherer, vor allem im Moment. Schließlich ist immer noch Krieg.“, sagte der Unionssoldat, steckte den Zettel in eine Tasche seiner Uniform und ging ins Wirtshaus. Ich verabschiedete mich und hoffte ihn bald wieder zu sehen.
Elizabeth Jane Cuddy




Ich habe im Moment irgendwie eine Schreibblockade.
