Autor: Sandy House
Fandom: House M.D.
Genre: Spannung
Charaktere: Dr. Gregory House
, Dr. Lisa Cuddy
, Dr. James Wilson
, Dr. Allison Cameron, Dr. Robert Chase, Dr. Remy Hadley, Dr. Chris Taub, Dr. Eric Foreman und einige mehrSpoiler: Nein
Pairing: Huddy

Disclaimer: Die Figuren von House und Co. gehören nicht mir, sondern NBC Universal, FOX und derer Tochterunternehmen.
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Bis ans Ende der Welt
Prolog:
Gold Coast, Australien:
Dr. Gregory House saß am Tresen in einem Pub und gönnte sich ein Glas Bourbon. Es war das zweite. Als er es geleert hatte, warf er einen Blick auf seine Armbanduhr. Es wurde allerhöchste Zeit nach Hause zu fahren. Lisa und Rachel warteten sicher schon auf ihn. Cuddy würde bestimmt böse auf ihn sein, wenn er wieder zu spät kam. Also bezahlte Greg seine Drinks, stand auf und verließ die Bar. Eigentlich sollte er ja nicht alkoholisiert Auto fahren, das wusste er. Dennoch setzte er sich hinters Steuer und fuhr los. Es war ja nicht zu weit bis heim.
Als Greg die Haustür öffnete, wurde er im Flur schon von Lisa und der zweijährigen Rachel begrüßt. Die kleine Tochter seiner Freundin war ihm doch sehr ans Herz gewachsen, auch wenn er es nicht zugeben wollte. Doch so harmonisch und idyllisch wie es nun hier in Australien, am anderen Ende der Welt, war, war es noch vor einigen Wochen keineswegs…
Acht Wochen zuvor, Princeton, New Jersey, USA:
Dr. Gregory House saß in seinem Apartment im Wohnzimmer auf dem Sofa, vor sich auf dem Tisch stand eine Flasche Bourbon und ein Glas, das noch halb mit dem alkoholischen Getränk gefüllt war, und sein Laptop. Er überprüfte gerade seinen Posteingang und stellte fest, dass er eine neue Nachricht hatte. Prompt klickte der Arzt diese an, doch das was der Mediziner dann las gefiel ihm überhaupt nicht. Ganz und gar nicht. Es war unheimlich. Folgende Worte standen auf dem Bildschirm:
Ich weiß wo du wohnst und ich werde dich kriegen, House. Darauf kannst du dich verlassen. Beim nächsten Mal hast du nicht so viel Glück wie damals. Ich werde dein Leben und das deiner Kollegen zur Hölle machen. Doch das ist nicht alles. Nein, ich werde das ganze Princeton Plainsboro Teaching Hospital terrorisieren. Ich will dich leiden sehen, dich quälen und foltern, ebenso wie alle anderen Ärzte im Krankenhaus. Denn ich will Rache….
House war niemand, der schnell Angst bekam, doch es überlief ihm eine Gänsehaut. Diese Nachricht war wirklich mehr als beunruhigend. Der Nephrologe und Spezialist für Infektionskrankheiten musste unbedingt Cuddy und die anderen warnen, denn auch sie waren in großer Gefahr. Schnell zückte Greg sein Handy und wählte als erstes die private Nummer seiner Chefin, denn es war schon spät und sie hatte genauso wie er schon längst Feierabend. Er rief sie als erstes an und nicht Wilson, weil die Person in der E-Mail schließlich damit gedroht hatte, das ganze Krankenhaus zu terrorisieren. Nach einigen Sekunden, die den Diagnostiker wie eine Ewigkeit vorkamen, hob sie schließlich ab.
„Hier, Cuddy.“, meldete sich die Endokrinologin verschlafen. Die Ärztin hatte anscheinend schon im Bett gelegen. Ein Blick auf seine Armbanduhr verriet ihm, dass es schon nach Mitternacht war.
„Cuddy, hier ist House. Hören Sie gut zu, es ist äußerst wichtig, klar?“, sagte Greg.
„House? Was wollen Sie noch so spät? Ich bin müde und will schlafen. Was gibt es denn so Wichtiges, dass es nicht auch noch bis morgen warten kann.“, antwortete Lisa und gähnte.
„Ich habe eine E-Mail bekommen, die sehr beunruhigend ist. Ich werde diese an Sie weiterleiten, dann können Sie sich selbst ein Bild davon machen. Wir alle und das Krankenhaus schweben in großer Gefahr. Irgendein unbekannter Irrer will uns an den Kragen. Also sollten wir schnellstens Sicherheitsmaßnahmen in die Wege leiten, wenn Sie nicht wollen, dass er uns alle abknallt, kapiert?“, sagte House.
„Oh mein Gott! Das ist jetzt nicht ihr Ernst.“, meinte die Klinikleiterin fassungslos und entsetzt. Sie konnte es einfach nicht glauben. Der Leiter der diagnostischen Abteilung hatte es auch noch nicht so wirklich realsiert. Es war wie ein Albtraum. Doch es war die bittere und ernste Wirklichkeit. Deshalb musste er seine Kollegen und das Krankenhaus vor den drohenden Ereignissen warnen.
„Nein, das ist nur ein Witz. Schließlich gibt es nichts Lustigeres.“, sagte er sarkastisch.
„House, lassen Sie Ihre sarkastischen Kommentare.Ich werde sofort alles in die Wege leiten. Danke für die Warnung.“ Mit diesen Worten legte Cuddy auf.
House wollte gerade Wilson anrufen, als dieser ihm zuvor kam. „Dancing Queen“ von Abba ertönte nun. Das war der Klingelton, den Greg für seinen besten und einzigen Freund James ausgesucht hatte.
„House.“, meldete sich der Nephrologe knapp.
„House, hast du gerade die Nachrichten gesehen?“, fragte der Onkologe seinen Kumpel panisch.
„Nein, wozu. Du wirst mich sicher gleich über den neuesten Klatsch und Tratsch informieren.“, antwortete der Diagnostiker sarkastisch. „ Lass den Unsinn, House. Jetzt ist keine Zeit für diesen Quatsch. Jack Moriarty ist aus dem Gefängnis ausgebrochen!“, informierte Wilson seinen Freund.
„Das passt alles zusammen. Jetzt ergibt alles einen Sinn.“ House ging ein Licht auf. Er hatte jetzt einen starken Verdacht, wer ihm diese E-Mail geschickt hatte. Es war der Kerl, der im Mai 2006 zweimal auf ihn geschossen hatte.
„Was redest du da?“ James hatte keine Ahnung wovon Greg da sprach.
„Ich habe eben eine besorgniserregende E-Mail bekommen. Ich werde Sie an dich weiterleiten, dann kannst du es selbst lesen.“, sagte House und legte auf.
In dieser Nacht fand der Mediziner keinen Schlaf. Ihn plagten wieder schreckliche Schmerzen in seinem Bein. Doch das war nicht alles. Er wurde auch durch Telefonterror wachgehalten. Ständig klingelte das Telefon, doch nie sagte einer ein Wort. Doch er konnte hören, dass jemand am anderen Ende der Leitung war. Schließlich reichte es Greg und er zog den Stecker vom Telefon aus der Steckdose.




