Autor: Sandy House
Charaktere: Dr. Gregory House
, Dr. Lisa Cuddy
, Dr. James Wilson
, Dr. Allison Cameron, Dr. Robert Chase, Dr. Remy Hadley, Dr. Eric Foreman, Dr. Chris Taub und einige mehr...Spoiler: bisher keine geplant. Sollten jedoch welche auftauchen, werde ich das vorher in den entsprechenden Kapiteln ankündigen.
Ihr seid dann also vorgewarnt.
Pairing: Huddy
Disclaimer: Ich habe keine Rechte an der Serie House und deren Charaktere. Ich verdiene mit dieser Geschichte kein Geld.
Summary: House begibt sich auf die Suche nach seinem biologischen Vater und wird mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Auch die anderen Charaktere werden sich wohl oder übel mit Ereignissen und Erinnerungen aus früheren Zeiten beschäftigen.
Diese FF widme ich DrGregoryGregHouseMD, weil sie mich bei der FF unterstützt. Danke.
Über Feedback würde ich mich freuen.
Prolog:
Las Vegas, Nevada, 08.00 p.m.
Ein fünfzigjähriger, brünetter, schlanker Mann mit 1,90 m Körpergröße saß an einem Schreibtisch in einem Hotelzimmer in einem Hotel, das sich in der Fremont Street befand und schrieb im schummrigen Licht einer Schreibtischlampe einige Zeilen, die auf dem Bildschirm seines Laptops angezeigt wurden. Immer wieder hörte er für kurze Zeit auf in die Tasten zu hauen, um nachzudenken und seinen Blick durch den Raum und durchs Fenster auf die Hochhausgebäude gegenüber zu werfen. Dann seufzte er kurz und betätigte wieder die Tasten die Tastatur. Die Räumlichkeit war mit einer gemütlichen Couch inklusive Plasma-Flachbildfernseher, Schreibtisch, einem geräumigen Schlafzimmer und einem luxuriösen Badezimmer ausgestattet. Da er zurzeit außer der Schreibtischlampe kein anderes Licht brennen hatte, war der Rest der Wohneinrichtung in Dunkelheit gehüllt. Der Herr in lässiger Jeans, einem knittrigen T-Shirt mit einem Totenkopf und Nike Turnschuhen hatte gerade seine E-Mail beendet und begutachtete durch die Gläser seiner Lesebrille den bereits geschriebenen Text. Als er schließlich alles wieder durchgelesen hatte und nichts mehr an der Nachricht ändern wollte, drückte er auf den Button „Senden“ im E-Mail Programm und wenige Sekunden später war sie in einem anderen Bundesstaat bei seinem Empfänger gelandet. Folgende Zeilen befanden sich immer noch im Ordner „Entwürfe“:
Hey, Wilson
Wie geht´s dir? Ich hoffe besser als mir. Mir geht es echt beschissen. Ich habe zurzeit wieder fürchterliche Schmerzen in meinem Bein. Werde mich deshalb auch kurz fassen, weil ich mir gleich wieder eine Vicodintablette oder besser zwei einwerfen muss. Und fang jetzt bloß nicht wieder mit deinen Moralpredigten an, die will ich nämlich nicht hören!
Ich habe kein Schmerzmittelproblem, sondern ein Schmerzproblem. Aber das müsstest du eigentlich wissen, weil ich es dir schon oft genug gesagt habe. Also verschon mich in deinem Antwortschreiben mit deinem neunmalklugen Ratschlagen und hör auf, auf Siegmund Freud zu machen. Das kann ich echt nicht gebrauchen, klar? So, ich hoffe du meldest dich bald mal bei mir damit wir quatschen können. Meine Handynummer hast du ja.
House
Kaum hatte er zu Ende gelesen, setzte er das, was er seinem Freund angekündigt hatte, in die Tat um und humpelte zum Wohnzimmertisch. Auf diesem stand noch ein orange farbenes Pillendöschen mit seinen schmerzstillenden Medikamenten.
„Ah, meine Vicodin. Was würde ich nur ohne euch machen?“, murmelte er, griff nach dem Behältnis, öffnete den Schraubverschluss, ließ zwei Tabletten in seine Hand fallen und schluckte diese dann trocken herunter. Anschließend fuhr er sich mit schmerzverzerrter Miene über seinen schmerzenden Oberschenkel, massierte ihn und wartete auf dem Sofa sitzend, bis die gewünschte schmerzstillende Wirkung eintritt. Allerdings konnte er es sich nicht verkneifen qualvolle Laute aufgrund des furchtbaren Schmerzes, der sein rechtes Bein durchströmte, von sich zu geben. Eine halbe Stunde später, als es ihm wieder etwas besser ging, humpelte er, immer noch mit seiner Hand auf dem Oberschenkel, zum Fernseher und schaltete ihn an. Dann griff eine Hand des Mannes nach der Fernbedienung, die auf dem Wohnzimmertisch lag. Diese wurde betätigt und durch die Sender gezappt, bis ein interessantes Programm gefunden wurde. Anschließend ging er zum Schreibtisch, wo er die Lampe ausschaltete. Wieder auf der Couch schaltete der Fünzigjährige die kleine Lampe daneben an. Dann machte er es sich bequem und verfolgte das Fernsehprogramm.
Am nächsten Tag, Princeton, New Jersey, 03.00.p.m.
Dr. James Evan Wilson saß gerade in seinem Büro im Princeton Plainsboro Teaching Hospital und bearbeitete einige Patientenakten. Doch etwas schien ihn nicht los zu lassen. Es ging um eine Person und zwar um Dr. Gregory House, seinen besten Freund. Er wusste nicht, wo sich dieser gerade aufhielt, denn House hatte sich vor kurzem auf die Suche nach seinem biologischen Vater gemacht und sich bisher weder bei ihm, dem Team oder Cuddy gemeldet.
„Verdammt, House! Du könntest dich ruhig mal melden! Ich mach mir Sorgen und Cuddy bestimmt auch.“, murmelte er leise vor sich hin und kümmerte sich weiter um die Verwaltungsarbeiten.
Ungefähr zwei Stunden später:
Der Onkologe hatte seine Büro- und Verwaltungsarbeiten für heute erledigt und machte Feierabend, da auch alle seine Patienten versorgt waren. Er sperrte sein Zimmer ab, ging zum Fahrstuhl und fuhr mit diesen nach unten in die Eingangshalle. Diese durchquerte Wilson und verließ das Klinikgebäude. Auf dem Parkplatz angekommen, begab James sich zu seinem silbernen Volvo, sperrte die Tür auf, nahm hinter dem Steuer Platz, verstaute die Tasche auf der Beifahrerseite und startete den Motor. Sekunden später brauste der silberne Wagen durch die Ausfahrt des PPTH und ungefähr eine Viertelstunde später wurde das Auto vor dem Apartment des Arztes geparkt. Der Onkologe stieg aus, schnappte sich seine Tasche, die er vor seiner Abfahrt noch schnell auf dem Beifahrersitz untergebracht hatte und kramte anschließend in den Taschen seiner Jacke nach dem Wohnungsschlüssel. Ein paar Sekunden vergingen, dann hatte James seine Schlüssel herausgekramt und begab sich mitsamt Tasche in der Hand, zu seiner Tür des Apartments. Wilson sperrte auf und betrat dieses.
Da er mittlerweile Hunger hatte und sein Magen schon laute Knurrgeräusche von sich gab, beschloss der Mediziner als erstes in seine Küche zu gehen und sich einen kleinen Imbiss zu zu bereiten. Dort angekommen öffnete er seinen Kühlschrank, um zu sehen, was er noch zu Hause hatte. Dann holte er die gut gekühlten Zutaten für einen Hoagie und einen Cheeseburger heraus. Beides war sehr lecker und schnell fertig. Einige Handgriffe später lagen schon die fertigen Gerichte auf seinem Teller und Wilson öffnete erneut den Kühlschrank, um noch eine Flasche kühles Bier zu genießen. Mit dem Teller in der einen und dem alkoholischen Getränk in der anderen Hand, begab er sich ins Wohnzimmer, wo er gleich alles auf seinem Wohnzimmertisch abstellte. Anschließend schaltete er seinen Fernseher an, machte es sich auf seinem Sofa bequem und zückte die Fernbedienung. Nach einem kurzen Blick in seine Fernsehzeitung, schaltete er den Sender ein, wo etwas lief, was ihn interessierte. Danach widmete er sich seinem Essen und machte sich zu erst über seinen Hoagie her, in den er herzhaft hineinbiss und dann anschließend mit einem Schluck Bier hinunterspülte. Ungefähr zwei Stunden später nachdem er sich wieder gestärkt und genug ferngesehen hatte, beschloss James zu seinem Computer zu gehen und zu sehen, ob er neue E-Mails bekommen hatte. Kaum in seinem Arbeitszimmer, schaltete der Onkologe den PC ein und wartete bis sich das Betriebssystem endlich hochgefahren hatte. Kaum waren sein Desktopbild und alle Symbole in der unteren Menüleiste hochgefahren, da ertönte auch schon sein E-Mail Meldeprogramm mit einer Frauenstimme „Sie haben Post“. Der Arzt klickte auf das dazugehörige Icon und bekam 1 neue Nachricht angezeigt. Daraufhin öffnete er dann sein E-Mail Programm und sah, dass er eine E-Mail von House, seinem besten Freund, bekommen hatte.
„Na endlich! Das wurde auch mal Zeit, dass du dich mal meldest.“, entfuhr es Wilson und klickte die Nachricht an. Als er sie zu Ende gelesen hatte, schnappte er sich sein Telefon, das ebenfalls auf dem Schreibtisch stand und wählte Gregs Handynummer.



