Titel: After you´ ve gone
Autor: Sandy House
Fandom: House M.D.
Genre: Drama, Friendship
Charaktere: Dr. Gregory House, Dr. James Wilson, Dr. Robert Chase, Dr. Remy Hadley, Dr. Eric Foreman, Dr. Chris Taub und einige mehr
Spoiler: Nein
Pairing: House/Wilson (Friendship), House/Chase (Friendship), House/13 (Friendship), House/ Foreman (Friendship), House/Taub (Friendship), Foreman/Taub (Friendship)
Disclaimer: Die Figuren von House und Co. gehören nicht mir, sondern NBC Universal, FOX und derer Tochterunternehmen.
Prolog:
House´s Freundin war tot. Lisa Cuddy, Chefin, Freundin und Mutter, ruhte nun in Frieden. Sie hatte den Kampf gegen den Krebs verloren. Ihr letzter Wunsch war es gewesen, dass ihr Freund House sich um ihre zweijährige Tochter Rachel kümmerte und diese adoptierte. Er hatte zugestimmt, schließlich konnte er unmöglich den letzten Willen seiner sterbenden Freundin ablehnen. Ihre letzten Worte waren gewesen, als er an ihren Bett saß und ihre Hand hielt, bevor sie ihr Leben aushauchte: „Ich liebe dich. Ich vertraue dir.“
Wilson war zu House und Rachel gezogen, um den beiden Gesellschaft zu leisten, ihnen Trost zu spenden und sie in diesen schweren Zeiten zu unterstützen. Dies war alles andere als eine leichte Aufgabe. Sein Freund war in einem miserablen Zustand. Zu den physischen Schmerzen in seinem Bein, kamen nun auch noch psychische, begleitet von Albträumen und schlaflosen Nächten, dazu. Seine Schmerzen im rechten Oberschenkel waren wieder so schlimm geworden, dass House wieder Vicodin schlucken musste. Zu den Schmerzmitteln kamen nun auch noch Beruhigungsmittel hinzu. House ging es so mies, dass er sich kaum um Rachel kümmern konnte und wollte. Gregs Augen waren gerötet und er hatte tiefe, dunkle Augenringe. Der Tod seiner Freundin machte ihn verständlicherweise völlig fertig. James hoffte, dass er irgendwie zu ihm durchdringen konnte, auch wenn er bisher noch keinen Erfolg damit hatte.
Greg brauchte dringend Hilfe, doch dieser war einfach nicht bereit diese anzunehmen, zumindest bisher. Cuddy´s Mom Arlene und Cuddy´s Schwester Julia hatten sich bereit erklärt die beiden zu unterstützen und kümmerten sich gelegentlich um die Kleine. Arlene mochte House zwar nicht besonders, aber es ging ja schließlich um ihr Enkelkind. Außerdem verspürte sie Mitleid, als sie den Nephrologen und Spezialisten für Infektionskrankheiten in seinem schlechten Zustand sah. Sie war ja kein Monster, auch wenn sie ein schwieriger Mensch war.
Lisa und ihre Mutter hatten zwar oft Streit und ihre Differenzen gehabt, doch Arlene hatte sie trotzdem sehr geliebt. Erst hatte Arlene ihren Mann verloren und nun auch noch ihre Tochter Lisa. Für sie war es ebenfalls eine sehr schwere Zeit. Das war es für alle, doch ganz besonders für House, der zu den psychischen Schmerzen auch noch physische ertragen musste. James, Arlene und Julia hatten Rachel auf ihre Frage, wo ihre Mutter sei, erzählt, dass sie nun an einem besseren Ort sei und sie nun auf einer Wolke saß, auf die Erde hinunterblickend. Was hätten sie einem Kleinkind auch anderes sagen sollen?
Der Onkologe beschloss einen erneuten Versuch zu starten mit seinem Freund zu reden. Er hatte mal wieder im Wohnzimmer auf dem Sofa gesessen und ferngesehen, ohne wirklich auf das Programm zu achten. Dann entschied er sich dafür nach seinem Kumpel zu sehen, der sich im Schlafzimmer eingeschlossen hatte. House und er waren nun so was wie Seelenverwandte. Die beiden verband jetzt eine traurige Gemeinsamkeit: sie hatten ihre Freundinnen verloren. James wusste ganz genau wie Greg sich fühlte. Schließlich hatte er das ja auch schon mitgemacht. Nach Ambers Tod hatte Wilson sich verständlicherweise auch sehr schwer getan damit umzugehen.
Laut klopfte James nun an die Tür, doch niemand öffnete.
„Verdammt, House! Nun mach schon auf!“, rief Wilson, aber es tat sich immer noch nichts.
„Nein, verschwinde. Lass mich in Ruhe, Wilson!“, gab der Diagnostiker schließlich zur Antwort.
„So kann das doch nicht ewig weiter gehen. Du musst dich schließlich auch um Rachel kümmern. Du bist nun für sie verantwortlich. Lass uns reden, bitte. Du brauchst Hilfe.“, redete Wilson weiter auf Greg ein.
„Ich habe gesagt, dass du verschwinden sollst. Rede ich chinesisch oder bist du schwerhörig? Zisch ab!“, rief House jedoch nur unfreundlich zurück und machte keine Anstalten die Tür zu öffnen. Der Nephrologe und Spezialist für Infektionskrankheiten saß auf dem Bett, rieb seinen rechten Oberschenkel, der ihm wieder fürchterliche Schmerzen verursachte. Dann holte er sein orangefarbenes Pillendöschen, öffnete es, nahm zwei Tabletten heraus und schluckte diese. Anschließend wartete er darauf, dass die schmerzlindernde Wirkung des Medikaments einsetzte.





