50 Bundesstaaten, 5 Reisende und jede Menge Chaos [FF]

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Re: 50 Bundesstaaten, 5 Reisende und jede Menge Chaos [FF]

Beitrag#13  von Sandy House » Di 20. Jul 2010, 13:54

Kapitel 13: Der Tag neigt sich dem Ende zu

Die junge brünette Internistin Dr. Remy Hadley und ihr Kollege der Schönheitschirurg Dr. Chris Taub betraten mit den Testergebnissen und der Einverständniserklärung für die Rückenmarksstimulation in den Händen, das Zimmer des Patienten.
„Ist das Ergebnis des Tests auf Quecksilbervergiftung schon fertig?“, begrüßte sie schon dieser, kaum, dass die beiden den Raum betreten hatten.
„Ja, der Wert lag bei 2,8 pro Deziliter. Sie haben keine Quecksilbervergiftung.“, gab Thirteen ihm Auskunft.
„Ich weiß, dass dieser Wert über Normalwert liegt. Ich will eine Quecksilberausleitung.“, meinte der Patient jedoch nur und ließ sich nichts sagen.
„Ah ja. Natürlich. Wozu braucht man heute noch Ärzte, wenn man im Internet seine Krankheiten googlen kann.“, konnte Taub es nicht lassen einen sarkastischen Kommentar los zu lassen.
„Ha, ha. Sehr witzig, Sie Komiker.“, entgegnete der Patient bissig.
„Hören Sie, unser Boss denkt, dass es eine CRPS ist und will, dass wir eine spinale Stimulation durchführen. Der Wert ist einfach nicht hoch genug, als, dass es eine Quecksilbervergiftung sein könnte.“, fuhr die brünette Ärztin fort.
„Sie wollen mir also aufgrund einer Vermutung Ihres Chefs eine Nadel in den Rücken stechen?“, entgegnete der Patient.
„So sieht es aus. Wir sind Ärzte und Sie sollten uns unseren Job machen lassen. Unterschreiben Sie bitte hier. “, sagte der plastische Chirurg und hielt ihm eine Einverständniserklärung hin.
„Vergessen Sie´s. Ich will lieber eine Chelat-Therapie, Doc.“, weigerte sich aber Vince, der Computerspieleentwickler.
„Na schön. Wir werden unserem Boss Bescheid sagen.“, meinte Chris daraufhin und er verließ mit seiner Kollegin den Raum. Die beiden machten sich auf direktem Weg zu Foreman. Sollte dieser doch dem Patienten mal die Meinung sagen. Schließlich war er vorrübergehend der Abteilungsleiter und konnte sich mit solchen Dingen herumärgern.

In House´Büro:

Foreman saß auf House´Bürostuhl an dessen Schreibtisch in dessen Büro. Er wollte sich gerade House´Ball, der von diesem Bally genannt wurde, schnappen, als die Glastür aufschwang und Cameron und Chase den Raum betraten. Beide waren umgezogen und hatten eine Tasche umhängen.
„Hey, Foreman. Na, wie geht´s? Ich habe gehört, dass du vorrübergehend die Diagnostik leiten darfst. Herzlichen Glückwunsch.“, sagte der blonde Australier freundlich, ging auf seinen Kollegen zu und streckte ihm die Hand hin, um ihm zu gratulieren. Der afroamerikanische Neurologe ergriff die Hand des jungen Intensivmediziners und Chirurgen und schüttelte diese.
„Danke für die Glückwünsche. Meine Freundin und Taub waren nicht so begeistert darüber.“, antwortete Foreman freundlich.
„Die werden sich schon noch dran gewöhnen. Hast du noch etwas Zeit für ein wenig zu plaudern?“, fragte Robert Eric.
„Ja, ein paar Minuten lassen sich schon noch einrichten.“, entgegnete dieser.
„Ach, übrigens. Ich habe genau gesehen, dass du House´Ball anfassen wolltest. Das würde ich an deiner Stelle lieber lassen.“, meldete sich nun Cameron zu Wort, setzte sich auf einen der beiden Stühle vor House´Schreibtisch und stellte ihre Tasche auf den Boden. Ihr Mann tat es ihr gleich.
„Danke für den Tipp. Aber House ist im Moment nicht hier. Ich werde aber trotzdem die Finger davon lassen. Ich brauche keinen Ball, um einen Fall zu lösen.“, sagte der dunkelhäutige Arzt.
„Irgendwie erinnert mich das hier ein wenig an die alten Zeiten. Wisst ihr was ich meine? Wir drei sitzen hier zusammen und unterhalten uns. Fehlt nur noch House.“, beteiligte sich nun Chase wieder an der Unterhaltung.
„Ja, das stimmt. Apropos, House. Weißt du vielleicht wie es ihm geht?“, wandte Allison sich an Eric.
„Keine Ahnung. Ich glaube, da musst du Cuddy fragen. Ich weiß nur, dass Wilson ebenfalls nicht da ist, weil er mit ihm eine Rundreise durch die USA macht. Mehr kann ich dir aber nicht sagen.“, antwortete dieser.
„Okay, trotzdem vielen Dank. Ist Thirteen auch noch hier im Krankenhaus? Ich habe hier noch die Akte des Patienten mit den Einweisungspapieren dabei. Sie hat vergessen sie zu unterschreiben.“, fuhr die junge, blonde leitende Oberärztin der Notaufnahme und Immunologin fort und strich sich eine Strähne ihrer langen, lockigen blonden Haare nach hinten zurück, nachdem sie ihr ins Gesicht gefallen war, als sie sich gebückt und ihre Tasche, die sie auf dem Boden abgestellt hatte, öffnete, besagte Akte herausholte und Foreman reichte.
„Ja, sie ist zusammen mit Taub im Zimmer des Patienten und holt sich die Einverständniserklärung für eine Rückenmarksstimulation.“, antwortete der afroamerikanische Neurologe. Allison wollte gerade etwas sagen, als abermals die Glastür aufschwang und Dr. Remy Hadley und Dr. Chris Taub das Zimmer betraten.

„Haben Sie die Einwilligungserklärung?“, erkundigte sich Foreman bei dem Team.
„Nein, der Typ meint immer alles besser zu wissen als seine behandelnden Ärzte.“, antwortete der Schönheitschirurg.
„Na gut. Ich kümmere mich morgen darum. Für heute reicht es. Ihr könnt Feierabend machen. Ich werde gleich auch gehen. Mit dem Patienten kann ich auch morgen noch ein ernstes Wörtchen reden. Wir sehen uns nachher. Um sieben Uhr essen wir zu Abend, Remy.“, wandte sich der vorläufige Abteilungsleiter bestimmend an seine Freundin.
„Sagen wir besser acht Uhr, Eric.“, antwortete diese daraufhin, doch ihr Freund meinte daraufhin nur: „Ich habe schon einen Tisch reserviert.“ Damit war dann das Thema beendet und Taub und Thirteen gingen rüber ins Konferenzzimmer. Dort schnappten sie sich ihre Taschen und Jacken und verließen das Zimmer.
„Ich finde es zwar sexy, wenn er mal den Boss hängen lässt, aber das finde ich doch ein bisschen zu bestimmend. Warum macht er mir Vorschriften, wann wir zu Abend essen? Was soll das?“, wandte 13 sich an ihren Kollegen.
„Geh doch einfach nicht hin. Wenn du nicht auftauchst, wird er schon merken, dass er einen Fehler gemacht hat.“, gab er ihr einen Rat.
„Danke für den Tipp. Das werde ich wahrscheinlich auch machen. Schließlich bin ich nicht seine Marionette.“, sagte die brünette Internistin und verabschiedete sich von Taub.
„Keine Ursache. Wir sehen uns morgen. Schönen Feierabend.“, erwiderte dieser und gemeinsam verließen sie nun das PPTH und gingen zu ihren Autos, die auf dem Parkplatz vor dem Krankenhaus standen.

In Cuddys Büro:

Cuddy schlug gerade die letzte Akte auf ihrem Schreibtisch zu, fuhr ihren Computer herunter und packte ihre Tasche. Als sie damit fertig war, ging sie zur Garderobe und zog sich ihre Jacke an. Dann löschte die Endokrinologin anschließend das Licht und eilte schnellen Schrittes zum Ausgang und von dortaus über den Parkplatz zu ihrem Auto. Sie konnte es kaum erwarten wieder bei ihrer kleinen süßen Tochter Rachel zu sein. Die Nanny würde auch bald Feierabend machen und dann könnte sie sich einen schönen Abend mit ihrem kleinen Schatz machen.

In Cuddys Haus:


Ungefähr eine Viertelstunde stand sie vor ihrer Haustür, kramte ihren Schlüssel aus der Tasche und sperrte die Tür auf. Lisa betrat ihr Haus und wurde auch schon von ihrer Nanny begrüßt, die ihre süße Maus, wie die Klinikleiterin des PPTH und Mutter von Rachel, ihre Tochter manchmal liebevoll nannte, auf dem Arm.
„Na wie geht es denn meinem Schatz? Hatte meine süße Rachel Maus einen schönen Tag?“, wandte sie sich freundlich an die Kleine und nahm diese nun auf den Arm.
„Hat sie sich benommen? Hat sie schon was gegessen?“, erkundigte sie sich nun bei der Nanny.
„Ja, wir beide hatten einen guten Tag. Zu Abend gegessen hat sie auch schon. Dann bis morgen, Dr. Cuddy.“, verabschiedete sich diese von ihr und verließ das Haus. Cuddy schlenderte nun mit ihrer Tochter ins Spiel- und Schlafzimmer von Rachel. Dann legte sie sie ihr kleines Mädchen sanft in ihr Bettchen und deckte sie zu.
„Möchtest du noch deinen Lieblingsschnuller?“, fragte sie die Kleine.
„Ja, Mummy haben.“, antwortete das Kleinkind.
„Wie lautet das Zauberwort?“, fragte Lisa freundlich mit einem Lächeln im Gesicht.
„Bitte.“, antwortete Rachel.
„So ist es brav. Hier ist dein Schnuller, meine kleine süße Maus.“, sagte ihre Mutter, holte besagten Schnuller und gab ihn ihrer Tochter.
„Was für eine Gute-Nacht-Geschichte soll Mummy dir denn heute vorlesen?“, fragte sie ihr kleines Mädchen und holte einige der Bilderbücher und hielt sie ihr hin. Rachel schaute sie sich an und deutete dann auf eines.
„Okay, dann fangen wir mal.“, sagte Lisa und legte die anderen Bilderbücher wieder beiseite. Sie las ihrer Tochter noch ein wenig vor, gab ihr einen Gute-Nacht-Kuss.
„Möchtest du noch deinen Plüsch Winnie Pooh haben oder ein anderes deiner Kuscheltiere?“, fragte Cuddy lächelnd und das Kleinkind antwortete: „Will Winnie Pooh haben, bitte.“
„Hier ist er, meine Süße und nun schlaf gut.“, sagte Rachels Mutter freundlich, gab ihr das Plüschtier und löschte das Licht, als sie das Zimmer verließ.

In der Zwischenzeit bei House und den anderen:

House und seine vier Mitreisenden hatten mittlerweile den Bundesstaat New Jersey verlassen und machten nun New York unsicher. Einige Meilen von New York City entfernt, entdeckte Wilson ein Hinweisschild für einen Campingplatz.
„Hey, House. Wir sollten dorthin fahren und für heute dort übernachten. Du hast doch auch bestimmt Hunger. Wir könnten uns dann Hamburger machen und Marshmallows grillen.“, schlug dieser vor und zeigte mit dem Finger auf das Schild.
„Das ist eine gute Idee. Hast du es mitbekommen, Alvie? Wir fahren auf diesen Campingplatz.“, wandte Greg sich dann an seinen Kumpel aus Mayfield.
„Geht klar, Mann. Den Platz sehen wir uns mal an.“, antwortete dieser und fuhr zu ihrem nächsten Rastplatz.
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Re: 50 Bundesstaaten, 5 Reisende und jede Menge Chaos [FF]

Beitrag#14  von Sandy House » Mi 21. Jul 2010, 14:04

Kapitel 14: Grillfest

Alvie hatte das Wohnmobil auf einem freien Stellplatz geparkt. Sie hatten einen sehr schöne Stelle erwischt. Um sie herum lag eine wunderschöne Wiese mit vielen Blumen in den unterschiedlichsten Farbtönen. Außerdem standen auch ein paar Bäume dort und spendeten mit ihren bunt gefärbten Blättern ein wenig Schatten. Auch einige Wohnwagen und Zelte gab es in der Umgebung. Mittlerweile war es kühler geworden und die Sonne stand mittlerweile schon tiefer am Horizont. Sie würde wohl bald untergehen und den Himmel in ein wunderschönes Rot tauchen. Alvie räumte den Grill nach draußen, während drinnen House und Wilson die Zutaten zusammen suchten, die sie für die Hamburger brauchen würden. Natalie konnte Mr. Monk, wenn auch nur mit äußerstem Widerwillen, davon überzeugen nach draußen zu gehen, damit er den beiden nicht im Weg stehen würde. Als Greg und James alles zusammen hatten, brachten sie nacheinander alles nach draußen. Der Onkologe deckte den Campingtisch den Alvie mittlerweile auch mitsamt den Campingstühlen heraus geholt hatte.
„Sag mal, Alvie. Der Ketchup, den ich da im Kühlschrank gefunden habe, wann hast du den gekauft?“, erkundigte sich James.
„Keine Sorge. Der ist noch nicht verdorben. Ich habe den erst einen Tag bevor ich euch zu dieser Reise eingeladen habe, gekauft.“, antwortete der Angesprochene und Wilson stellte die Ketchupflasche auf den Tisch, nachdem er 5 Teller und 5 Gläser, sowie Cola, Limonade und Bier hingestellt hatte. House zog sich eine Grillschürze an, die er ebenfalls im Wohnmobil gefunden hatte und fing an den Grill zu befeuern.

Danach legte er dann das Fleisch auf den Grill und ließ es brutzeln. Ab und zu wandte er das Fleisch und als es durch war, brachte Wilson die Teller, damit House es darauf legen konnte. Dann machte Greg den Grill aus und belegte zusammen mit James und Alvie die Hamburger. Mr. Monk hatte sich in der Zwischenzeit schon mit den Nachbarn unbeliebt gemacht, in dem er an der Kleidung herumgemeckert hatte und Natalie versuchte wie immer die Situation zu entschärfen.
„Hey, Irrer und Blondie! Essen ist fertig!“, rief der Diagnostiker schließlich dem Duo zu und Adrians Assistentin bugsierte ihren Boss zurück zum Campingtisch, wo sich House, Wilson und Alvie schon hingesetzt hatten und genüsslich ihre Burger aßen. Der Detective betrachtete natürlich äußerst skeptisch die Campingstühle und verzog angewidert das Gesicht.
„Darauf kann ich mich unmöglich setzen. Die sind viel zu dreckig.“, sagte dieser.
„Ach, was. Stellen Sie sich gefälligst nicht so an. Da ist überhaupt kein Schmutz. Also setzen Sie sich hin und essen Sie Ihren Burger.“, meinte der Nephrologe genervt und verdrehte die Augen. Schließlich setzte Mr. Monk sich widerwillig hin, aber nicht ohne vorher noch mit einem seiner Desinfektionstüchern den Stuhl zu reinigen. Dann fing er an seinen Burger in seine Bestandteile zu zerlegen und alles Einzeln auf den Teller zu legen.
„Ähm, was tun Sie da? Essen Sie etwa kein Fleisch? Möchten Sie vielleicht einen Veggie Burger?“, bombardierte ihn nun der Onkologe höflich mit Fragen.
„Ach, was. Es gibt eine viel einfachere Erklärung. Außerdem könnte er dann ja einfach nur das Fleisch runter nehmen, wenn er Vegetarier wäre. Der Typ da ist einfach durchgeknallt. Was gibt es denn diesmal für einen Grund für Ihr durchgedrehtes Verhalten?“, fuhr House ihn weiter genervt an.
„Ich bringe nur Ordnung in das Chaos. Das kann man unmöglich alles zusammen machen. Das passt nicht. Sie können doch nicht einfach Brötchen, Fleisch, Käse, Tomaten, Salat und Gurken zusammen tun.“, antwortete Adrian.
„Klar kann man das. Das macht jeder normale Mensch so. Haben Sie etwa noch nie einen Hamburger gegessen? Hören Sie verdammt noch Mal auf damit dieses leckere Gericht so zu verunstalten!“, fuhr House ihn unfreundlich an.
„Ich verunstalte hier überhaupt nichts. Es ist schon schlimm genug, dass ich das mit meinen Händen anfassen soll. Da brauche ich danach dutzende von Desinfektionstüchern, fließend Wasser und Seife, um mich davon zu befreien.“, antwortete Mr. Monk und starrte angewidert auf seine Hände an denen Ketchup war.

„Sie haben echt nicht mehr alle Tassen im Schrank! Gehen Sie sich Ihre Hände waschen und lassen Sie mich bloß mit Ihrem Gejammer in Frieden! Das ist ja nicht zum Aushalten. Da will man sich bessern und dann begegnet man so einem Typen. Da wird jegliche Veränderung zu einer Herausforderung.“, meinte House zu diesem und Mr. Monk ließ es sich auch nicht zweimal sagen.
„Der Kerl ischt escht unmöglisch.“, sagte Greg mit vollem Mund mampfend. Er hatte gerade wieder herzhaft in seinen Hamburger gebissen.
„Man spricht nicht mit vollen Mund.“, tadelte Wilson seinen Freund. Der Diagnostiker schluckte den Bissen herunter und erwiderte mit kindlicher Stimme: „Tut mir Leid, Daddy. Greg wird jetzt ein braver Junge sein.“
„Das will ich auch hoffen.“, meinte James belustigt.
„Wenn James „Daddy“ ist, bin ich dann dein „kleiner Bruder“?“, fragte Alvie lachend House und alberte mal wieder herum.
„Na klar. Wie wär´s mit einem Gespräch unter vier Augen, „kleiner Bruder“.“, schlug Greg vor.
„Oh, ja. Klasse, Mann. Das machen wir, „großer Bruder“.“, freute sich House´Freund.
„Wo wollt ihr zwei denn hin?“, erkundigte sich James.
„Wir gehen nicht weit weg. Ich will nur kurz was mit Alvie besprechen. Wir haben ja schon unsere Burger gegessen und wenn wir wieder zurück sind, können wir die Marshmallows grillen.“, antwortete der Nephrologe seinem Freund, dem Onkologen, zog die Grillschürze, die er noch anhatte aus und schmiss sie zusammengeknüllt auf den Tisch.
„Na gut, ihr zwei. Aber bleibt nicht zu lange.“, entgegnete dieser.

Gut gelaunt und herum albernd, setzten sich die beiden Männer in Bewegung und suchten sich einen schönen, ruhigen und ungestörten Platz in der Nähe ihres Wohnmobils aus.
„Alvie, ich muss dir etwas sagen, das ich schon seit einiger Zeit los werden will. Du musst aber versprechen, dass das unter uns bleibt, klar? Schwöre, dass du es niemandem sagst. Noch nicht mal Wilson.“, wandte House sich an seinen Kumpel aus Mayfield.
„Klar, Alter. Ich schwöre. Heiliges Indianerehrenwort.“, entgegnete dieser und hielt feierlich die Hand zum Schwur hoch.
„Gut. Ich…“, fing Greg an, brach dann aber wieder ab. Er blickte mit seinen wunderschönen eisblauen Augen an den Abendhimmel und sah dort wie die Sonne wie ein gleißend roter Feuerball am Horizont versank und den Himmel rötlich färbte.
„Was gibt´s, Kumpel?“, hakte Alvie schließlich nach.
„Also…du bist für mich wie ein kleiner Bruder geworden, den ich nie hatte. Ich bin Einzelkind und war bisher auch immer froh darüber. Ich habe aber mittlerweile gemerkt, dass es auch schöne Seiten haben kann, wenn man sich auf jemanden immer verlassen und mit ihm durch dick und dünn gehen kann. Mit Wilson ist es doch ein wenig anders wie mit dir. Zwischen uns ist etwas ganz Besonderes, Kumpel. So, jetzt habe ich aber genug rum geschleimt.“, meinte Greg.
„Komm, lass dich drücken, Mann.“, freute sich Alvie und wischte sich Tränen der Rührung aus seinen Augen, bevor er seine Arme weit ausbreitete und auf seinen Freund zuging.
„Bist du verrückt? Es denkt sowieso schon jeder, dass wir schwul sind!“, entgegnete House mit gespielter Empörung. Sein rapliebender Kumpel wollte schon enttäuscht die Arme wieder sinken lassen, als das Diagnostikgenie aus Princeton wieder anfing zu grinsen und sagte: „Ach, das war doch nicht so gemeint, mein Freund. Komm her.“ Dann umarmten sich die beiden freundschaftlich und House verschrubbelte Alvies Haare. Die beiden lösten sich wieder von einander und Greg klopfte seinen Kumpel auf die Schulter.
„Komm mit, Rapstar. Ich will sehen, was bei den anderen ab geht. Ich bin echt gespannt, ob dieser irre Detective mittlerweile total ausgerastet ist. Dem würde es auch mal gut tun ein wenig zu chillen.“, sagte der Nephrologe.
„Oh yeah. Chillen und grillen. Das ist echt klasse.“, freute sich Alvie und die beiden gingen wieder zu den anderen zurück.

„Wilson, schmeiß das Lagerfeuer an. Wir brutzeln die Marshmallows.“, wandte House sich schließlich an diesen.
„Aber klar doch. Habt ihr zwei euch gut unterhalten?“, antwortete der Angesprochene. Der Onkologe hatte den Grill weggeräumt, nachdem keine Glut mehr da war und hatte ein paar heruntergefallene Äste von Bäumen in der Nähe für Feuerholz aufgesammelt und aufgestapelt. Mr. Monk hatte sich in der Zwischenzeit einen Besen geschnappt und fegte wie verrückt über den staubigen Boden. Allerdings wirbelte er damit noch mehr Staub auf.
„Hey, Cinderella. Hör auf damit. Merkst du denn nicht, dass du alles nur noch schlimmer machst mit deinem Wahn?“, fuhr House ihn genervt an. Die Staubwolken waren mittlerweile auch schon ganz schön gewaltig.
„Ich habe ihn schon gestört. Allerdings hat er nicht auf mich gehört.“, sagte James zu seinem Freund.
„Ach, was du nicht sagst. Da wäre ich ja nie drauf gekommen.“, lautete der sarkastische Kommentar von Greg dazu.
„Allerdings habe ich da eine totsichere Methode, damit er mit dem Scheiß aufhört.“, fuhr er fort, schnappte Mr. Monk den Besen weg und sperrte diesen unter heftigen Protest von Adrian, weg.

Ungefähr eine halbe Stunde später hatte sich die Lage wieder beruhigt und House, Alvie, Wilson, Mr. Monk und Natalie saßen auf ihren Campingstühlen und hielten die aufgespießten Marshmallows übers Feuer. Die Flammen und Funken tanzen und sprungen herum und spendeten zusammen mit den Sternen etwas Licht. Außerdem gab das Feuer auch Wärme ab, was gut war, denn mittlerweile war es ja schon dunkel und recht kühl geworden. Es war eine klare Nacht mit freier Sicht auf den Sternenhimmel. Der Vollmond warf auch einiges an Mondlicht ab. Allen gefiel es hier, bis auf Mr. Monk natürlich. Seinem Gesichtsausdruck war deutlich anzusehen, dass ihm das hier alles andere als Recht war. Doch vorläufig konnte er sich ein wenig zusammen reißen.
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Re: 50 Bundesstaaten, 5 Reisende und jede Menge Chaos [FF]

Beitrag#15  von Sandy House » Do 22. Jul 2010, 09:46

Kapitel 15: DVD-Abend

Gegen zehn Uhr abends, als die fünf lange genug am Lagerfeuer gesessen hatten und dieses ziemlich heruntergebrannt war, beschlossen sie wieder ins Wohnmobil zu gehen. Wilson löschte noch das Feuer und folgte den anderen auch nach drinnen ins Fahrzeug. House hatte natürlich gleich wieder die Fernbedienung in der Hand und schaltete den Fernseher an.
„Mal sehen, was heute Gutes kommt. Hast du zufällig eine Fernsehzeitung da, Alvie?“, wandte sich dieser an seinen Freund aus Mayfield.
„Klar, Mann. Hier.“, antwortete dieser und warf ihm das Gewünschte zu.
„Danke.“, sagte Greg und schlug die Zeitschrift auf die Seite des heutigen Tages auf. Dann warf er einen Blick aufs Programm und meinte dann: „Verdammt! Heute kommt auch nur Schrott. Alvie, hast du ein paar gute DVD´s da?“
„Na ja, ich kann dir ja mal bringen, was da ist, aber ob da dein Geschmack dabei ist, weiß ich nicht.“, antwortete dieser und brachte ihm eine Kiste mit etlichen Filmen. Es waren aber vorwiegend Disney-Filme und alle DVD´s hatten die Altersfreigabe ab 0 oder 6 Jahren.
„Das sind ja alles nur Kinderfilme. Hast du denn nichts Gutes für Erwachsene da? Zum Beispiel gute Pornos oder Horrorfilme?“, sagte House, nachdem er die Kiste durchsucht hatte.
„Tut mir Leid. Die Filme hier, sind alle von dem Bekannten, der mir das Wohnmobil geliehen hat, yo. Er hat zwei kleine Kinder. Der Sohn ist erst 4 Jahre alt und die Tochter 6 Jahre alt. Die Erwachsenenfilme muss er da gesondert absichern und lässt sie verständlicherweise hier nicht offen rumliegen. Wir müssen uns also damit zufrieden geben, Mann. Tut mir Leid, Alter.“, erklärte Alvie.
„Schon gut. Das kann ich verstehen. Ich ärgere mich nur, dass ich nicht meine DVD-Sammlung mitgenommen habe. Ich habe einige heiße Filmchen.“, antwortete der Diagnostiker.
„Ja, das ist Pech, aber dann müssen wir eben mal mit dem vorlieb nehmen, was wir haben, House. Kinderfilme können auch ganz schön und unterhaltsam für Erwachsene sein.“, beteiligte sich nun auch Wilson am Gespräch.
„Gut, dann werde ich jetzt mal die Augen schließen und einfach blindlings etwas aus dieser Kiste fischen.“, sagte Greg und setzte das Gesagte in die Tat um. Dann öffnete er wieder seine eisblauen Augen und diese blickten auf das Cover der DVD-Hülle.
„Brother Bear“ stand darauf.
„Tja, es sieht wohl ganz so aus, als ob wir uns heute Abend „Bärenbrüder“ ansehen werden.“, meinte der Nephrologe mit einem Seufzen, holte die DVD-Disc heraus, legte sie in den DVD-Player ein, der im Regal unter dem Fernseher stand und drückte dann auf der Fernbedienung des Geräts auf Play.

House, Alvie und Wilson machten es sich bequem und sahen sich den Film an, während Natalie dafür sorgte, dass Mr. Monk zu beschäftigt war um zu stören. Als „Bärenbrüder“ dann ungefähr eine anderthalb Stunde später zu Ende war, meinte Wilson zu Greg und Alvie: „Wisst ihr was? Diese zwei Bären, die erinnern mich ein wenig an euch beide. Der kleine Bär Coda ist ein wenig wie Alvie und Kenai ähnelt von der Art her ein wenig dir, House.“
„Ach, was. Unsinn. So ein Quatsch. Komm reich mir deine Tatze, Alter.“, lautete der sarkastische Kommentar des Diagnostikgenies dazu.
„Vielleicht sollten wir so langsam mal schlafen gehen. Es ist schließlich schon spät.“, meinte der Onkologe schließlich.
„Von mir aus. Gute Nacht, alle zusammen.“, meinte der Nephrologe nachdem er im Badezimmer gewesen war, sich die Zähne geputzt und den Schlafanzug angezogen hatte und machte es sich im großen Doppelbett bequem. Dann machten sich die anderen ebenfalls bettfertig. Alvie legte sich danach ins obere Bett des Etagenbettes und Wilson nahm dann das untere. Doch vorher hatte er noch für Natalie und Mr. Monk, die Sitzgarniatur heruntergeklappt, die man zu Betten umfunktionieren konnte. Allerdings weigerte sich der Detective beharrlich in einem der Betten hier im Wohnmobil zu schlafen. House hatte schließlich genug von dem Gejammer und fuhr ihn genervt an: „Dann lassen Sie es doch stehen und schlafen Sie im Stehen, wenn Ihnen keine der Schlafgelegenheit gut genug ist.“ Dann war tatsächlich Ruhe, da Mr. Monk sich wohl oder übel mit seiner Schlafgelegenheit zufrieden geben musste und House versuchte endlich einzuschlafen, doch das war immer noch nicht möglich, da Alvie wieder etwas vor sich hin rapte.
„Mensch, Alvie! Halt mal die Klappe! Ich versuche zu schlafen!“, rief Greg ihm zu, stand auf, schnappte sich sein Kopfkissen und warf es seinem Freund an den Kopf.
„Ey, Mann! Voll krass, ey. Das schreit nach einer Kissenschlacht.“, freute sich dieser und schleuderte nun Greg sein Kissen zu. Dieses verfehlte sein Ziel ebenfalls nicht, doch House revanchierte sich. Allerdings landete das Kissen nicht wie geplant bei Alvie, sondern traf Wilson.
„House, verdammt! Na warte, das bekommst du zurück.“, meinte der Onkologe grinsend und beteiligte sich nun auch an der Kissenschlacht. Mr. Monk tat wieder seine Misgunst darüber kund und Natalie schüttelte nur den Kopf.
„Typisch Männer. Das ist ja wie im Kindergarten.“, dachte sie sich mit einem Lächeln auf den Lippen.
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Re: 50 Bundesstaaten, 5 Reisende und jede Menge Chaos [FF]

Beitrag#16  von Sandy House » Fr 23. Jul 2010, 13:02

Kapitel 16: Neue Symptome und Donuts

2. Tag: Der Wahnsinn geht weiter

3. Etappe: Von Middletown, New York nach New York City, New York


Princeton Plainsboro Teaching Hospital, New Jersey:

Es war kurz nach neun Uhr morgens als Eric Foreman die Eingangshalle des Princeton Plainsboro Teaching Hospitals betrat. Er war noch nicht mal am Fahrstuhl angekommen, als ihm auch schon Thirteen und Taub entgegen kamen.
„Morgen, wo warst du denn gestern?“, fragte Eric seine Freundin Remy verärgert, denn diese hatte ihn gestern Abend versetzt.
„Tut mir Leid, aber ich lasse mir nicht alles von dir bestimmen.“, antwortete diese.
„Na schön. Es tut mir Leid. Heute Abend darfst du dir aussuchen, wann wir essen, einverstanden?“, schlug der afroamerikanische Neurologe nun schon freundlicher vor.
„Gut, Entschuldigung angenommen.“, sagte die brünette Internistin mit einem Lächeln im Gesicht.
„Schön, dass ihr zwei euch jetzt wieder vertragt, aber sollten wir uns nicht um unseren Patienten kümmern?“, erinnerte Taub die beiden daran, weshalb sie eigentlich hier waren.
„Ach, ja. Richtig. Ich wollte ja ein erntes Wörtchen mit ihm reden. Warum habt ihr beide mich denn schon hier in der Eingangshalle empfangen?“, fragte der dunkelhäutige Arzt verwundert.
„Wir können es kaum erwarten Sie in Aktion zu erleben, Boss. Zeigen Sie diesem eingebildeten Computerspieleentwickler wer hier der Boss ist.“, sagte Taub und die drei gingen zum Fahrstuhl. Foreman drückte den Knopf und die Fahrstuhltüren öffneten sich ein paar Sekunden später. Die drei stiegen ein und drückten den Knopf zum 2. Stock. Die Fahrstuhltüren schlossen sich wieder und als das Trio in der zweiten Etage angekommen war, stiegen sie aus und begaben sich zum Patientenzimmer. Foreman schob die Glastür auf und die anderen betraten nach ihrem vorläufigen Chef den Raum.
„Guten Morgen. Ich bin Dr. Foreman, Ihr behandelnder Arzt. Dr. Taub und Dr. Hadley haben mir erzählt, dass Sie sich weigern meiner Behandlung zu zu stimmen und stattdessen eine andere verlangen. Sind Sie hier der Arzt oder ich? Sie sollten mir und meinen Fähigkeiten vertrauen. Wollen Sie gesund werden oder weiter krank bleiben? Wenn Sie ersteres wollen, sollten Sie auf das hören, was ich sage, ansonsten machen Sie weiter wie bisher. Allerdings können Sie sich dann einen anderen Arzt suchen. Ich werde Sie dann nämlich entlassen. Haben Sie mich verstanden?“, wandte sich der afroamerikanische Mediziner an Vince.
„Ja, okay. Schon klar. Ich unterschreibe die Einwilligungserklärung, zufrieden?“, meinte Vince und unterschrieb das besagte Dokument.
„Gut, Dr. Taub und Dr. Hadley werden den Eingriff durchführen. Ich muss wieder in mein Büro.“, sagte Foreman und verließ den Raum. Die beiden anderen Ärzte taten es ihm gleich.

Die Internistin und der Schönheitschirurg führten also, wie von Foreman angewiesen, die Rückenmarksstimulation durch. Während des Eingriffs bekam der Patient aber plötzlich starke Schmerzen.
„Wo tut es Ihnen denn weh? An den Händen? Am Rücken?“, erkundigte sich 13 bei Vince.
„Nein, es ist meine Brust. Ich kriege keine Luft mehr.“, japste dieser.
„Die Herzfrequenz liegt jetzt bei 140 und ist ansteigend.“, sagte Taub.
„Sie müssen still halten. Sie dürfen sich nicht so viel bewegen.“, versuchte die brünette Ärztin den Computerspieleentwickler zu beruhigen. Chris hatte schnell eine Sauerstoffmaske geholt und setzte diese nun dem Patienten auf.
„Atmen Sie tief ein.“, gab der plastische Chirurg Vince Anweisung, während Thirteen sich ein Stethoskop geschnappt hatte und beim Abhören feststellte, dass sich Flüssigkeit im Lungengewebe befand.

Einige Zeit später im Konferenzraum der diagnostischen Abteilung:

Thirteen und Taub hatten den Patienten stabilisiert und die Flüssigkeit zur Analyse ins Labor geschickt und als die Ergebnisse da waren, hatten sie Foreman Bescheid gesagt. Daraufhin hatten sich die drei dann an den Tisch des Konferenzzimmers gesetzt und weiter über den Fall diskutiert.
„Wir haben das Ergebnis der Analyse der Lungenflüssigkeit. Diese hat gezeigt, dass wir es nicht mit einem Lungen- sondern einem Herzproblem zu tun haben. Es ist ein verdickter linker Ventrikel.“, erzählte Taub.
„Die Beschleunigung der Herzfrequenz hat dann während des Eingriffs den Lungendruck erhöht und somit ist das Ödem entstanden.“, fuhr Thirteen fort.
„Dann war es ja gut, dass ich die Anweisung zu einer Rückenmarksstimulation gegeben habe und den Patienten zu dem Eingriff überreden konnte.“, meinte Foreman daraufhin.
„Ja, dadurch haben wir wenigstens ein neues Symptom, das uns bei der Diagnosefindung weiterhelfen könnte. Außerdem haben wir damit auch die Vermutung des Patienten widerlegt. Es ist keine Quecksilbervergiftung“, stimmte seine Freundin ihm zu.
„Das war reiner Zufall und wir lagen falsch mit der CRPS.“, sagte der Neurologe und vorläufige Abteilungsleiter nun.
„Ach, was. Sind Sie da ganz allein drauf gekommen?“, spottete Taub.
„Wann kommt denn eigentlich sein nächstes Spiel raus?“, fragte Eric.
„In ein paar Monaten, wieso?“, lautete Remys Antwort dazu.
„Weil er wahrscheinlich nonstop arbeitet und sich nicht nur mit Kaffee wach hält.“, vermutete der afroamerikanische Arzt.
„Denkst du etwa an Drogen?“, fragte sie nach.
„Ja, Kokain würde zu all den Symptomen eine Erklärung liefern.“, kam Chris Foreman zuvor.
„Dann sollten wir mal sein Büro nach Drogen durchsuchen oder was meinst du, Boss?“, schlug 13 vor und wandte sich an ihren Freund. Beide wollten schon aufstehen, als Foreman sie jedoch zurückhielt.
„Nein, wir werden ihn fragen.“, sagte dieser.
„Was? Das halte ich für keine besonders gute Idee. Der Kerl wird uns doch nur anlügen.“, widersprach Taub.
„Ich bin aber hier im Moment der Chef und Sie tun, was ich sage. Das gilt auch für dich.“, antwortete der dunkelhäutige Mediziner und bei dem letzten Satz sah er seine Freundin an. Der Schönheitschirurg verdrehte nur genervt die Augen.
„Sie brauchen ja nicht mitzukommen, wenn es Sie so sehr nervt. Remy und ich werden das übernehmen.“, antwortete der Neurologe und verließ zusammen mit der jungen, brünetten Internistin den Raum.

In der Zwischenzeit bei House und den anderen:

House und die anderen waren gegen halb zehn Uhr aufgestanden, hatten sich gewaschen und umgezogen. Dann waren House und Alvie zum Kiosk gegangen und hatten frische Brötchen gekauft. Wilson hatte schon den Tisch gedeckt gehabt, als die beiden wieder zurückkamen und die fünf konnten sich über ein herzhaftes Frühstück freuen. Na ja, es waren eher nur vier die ihre Freude beim Essen hatten. Mr. Monk zeigte mal wieder seine Eigenarten und brachte House damit fast zur Weißglut. Danach sie fertig waren, putzten sich alle noch die Zähne und dann konnte es weitergehen. Alle packten mit an und räumten die Campingstühle samt Tisch wieder ein und fuhren die fünf wieder weiter. Sie waren noch nicht alle gefahren als sie nach Middletown kamen. Nach einem kleinen Zwischenstopp dort fuhren sie wieder weiter mit Kurs auf New York City. Allerdings machten sie vorher noch Pause in Peekskill. Sie fuhren gerade durch die Stadt als Alvie plötzlich begeistert rief: „Schau mal, was die da haben, House! Donuts! Da ist ein Donutgeschäft. Komm lass uns da anhalten und welche kaufen, Alter. Jeder liebt doch Donuts.“
„Klar, Mann. Ich habe auch Lust auf Donuts. Lass uns mal nach einem freien Parkplatz in der Nähe schauen.“, antwortete Greg.
„Du hast doch gerade erst gefrühstückt, House.“, kam prompt ein Kommentar von Wilson.
„Na und? Du bist nicht mein Vormund. Wenn ich einen Donut essen will, dann esse ich eben einen.“, antwortete sein Freund jedoch genervt.
„Dafür, dass Sie beide Freunde sind, geht ihr zwei aber nicht gerade freundlich miteinander um.“, bemerkte Mr. Monks Assistentin Natalie Teeger.
„Tja, so ist eben unser Umgangston und außerdem was geht es Sie überhaupt an? Mischen Sie sich nicht in die Angelegenheiten anderer Leute ein, Blondie.“, lautete die unfreundliche Antwort des Diagnostikers.
„House, musst du immer so mit anderen Leuten reden?“, fragte der Onkologe diesen mit einem genervten Stöhnen.
„Tut mir Leid, ich habe es nicht so gemeint. Ich versuche mich zu bessern, aber das ist eben nicht so leicht.“, entschuldigte sich der Nephrologe daraufhin bei Natalie.
„Entschuldigung angenommen.“, sagte diese und die beiden schüttelten sich die Hände.
„Da vorn ist noch ein freier Parkplatz der groß genug ist.“, sagte sie dann und deutete darauf.
„Danke.“, bedankten sich sowohl Alvie als auch House. Gregs Kumpel aus Mayfield parkte das Wohnmobil und dann verließen die beiden das Fahrzeug, gingen zu dem Donutladen, öffneten die Tür und betraten das Geschäft.

Die Blicke der zwei schweiften gleich auf die einladende Theke, in der jede Menge Donuts in allen möglichen Farben und Geschmacksrichtung lagen.
„Uh, House. Schau mal. Sehen die nicht lecker aus. Komm wir holen uns von jeder Sorte was.“, meinte Alvie.
„Okay, aber das werde ich dann nicht bezahlen.“, antwortete dieser.
„Kein Problem, mein Homie. Ich habe genug Geld dabei, um so viel zu kaufen.“, erwiderte Alvie.
„Nein, Alvie. Das ist zu viel. Wir können nicht von jeder Sorte welche kaufen, aber einige können wir schon holen.“, sagte der Diagnostiker und die beiden verließen den Laden schließlich mit zwei großen Tüten. Jeder trug eine davon in der Hand und damit gingen beziehungsweise humpelten sie dann zum Wohnmobil zurück.
„Mensch, House. Habt ihr da das ganze Geschäft leer gekauft? Du bist echt unvernünftig, mein Freund.“, wurden sie schon von Wilson begrüßt.
„Halt einfach die Klappe, Wilson.“, antwortete Greg und stellte die Donuts auf dem Tisch ab. Alvie tat es ihm gleich und dann nahmen die beiden wieder ihre Plätze ein. James hatte noch die Packung Donuts, die sie gestern im Supermarkt gekauft hatten, herausgeholt und auf den Tisch gestellt. Dann hatte er alles zusammengezählt und sagte: „Das sind 20 Donuts, House. Das ist viel zu viel.“
„Dann rechne doch mal, Einstein. Wir sind fünf Personen. Also bekommt jeder 4 Stück. Die kann man auch noch morgen essen, wenn wir sie gleich in den Kühlschrank legen. Also isst heute jeder zwei und morgen auch. Wo ist da das Problem?“, meinte Greg. Der Onkologe sagte daraufhin nichts mehr und verstaute die Donuts im Kühlschrank. Dann ging die Reise weiter und ihr nächstes Ziel war New York City. Sie fuhren ohne weitere Zwischenstopps durch und erreichten auch schließlich diese riesige Großstadt, die niemals schläft. Als die fünf mit dem Wohnmobil durch die Straßen New York Citys fuhren, konnte Alvie es nicht lassen den bekannten Song „New York, New York“ von Frank Sinatra anzustimmen. Sogar House beteiligte sich daran und fing ebenfalls an zu singen.

Währenddessen in einer Gefängniszelle im Gefängnis von Princeton, New Jersey:

Ein Häftling im orangefarbenen Overall saß in seiner Zelle und dachte über einen Fluchtplan nach. Er hatte nur ein Ziel vor Augen, wenn es ihm gelingen würde, von hier zu entkommen. House. Der Gefangene wollte Dr. Gregory House quälen. Ihn so richtig leiden sehen, damit dieser um Gnade winseln würde. Dieser Sträfling war niemand anderes als Jack Moriarty. Er hatte es schon mal vor 4 Jahren versucht und war mit einer Pistole ins Krankenhaus gestürmt, in dem seine Zielperson arbeitete. Es war ihm auch tatsächlich gelungen ihn zweimal anzuschießen. Dann hatte er vor den Sicherheitsleuten fliehen müssen. Die Polizei konnte ihn lange Zeit nicht schnappen, doch schließlich war es ihnen doch gelungen ihn zu schnappen und ihn für lange Zeit hinter Gitter zu bringen. Doch Jack Moriarty hatte einige einflussreiche Freunde in den Vereinigten Staaten von Amerika verteilt, die seine Absichten kannten und ihm House bringen würden, wenn sie ihm begegneten.
„Du kannst mir nicht entkommen. Es gibt kein Entrinnen, Dr. House.“, dachte der Gefängnisinsasse mit einem fiesen Grinsen im Gesicht.
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Re: 50 Bundesstaaten, 5 Reisende und jede Menge Chaos [FF]

Beitrag#17  von Sandy House » Sa 24. Jul 2010, 15:06

Kapitel 17: Computerspiele

13 schob die Glastür des Krankenzimmers auf und betrat mit Foreman den Raum.
„Sorry, aber der Eingriff lief leider nicht wie geplant, aber das Herzproblem konnten wir nicht voraussehen. Ich fühle mich aber trotzdem dafür verantwortlich.“, fing der Neurologe an sich bei seinem Patienten zu entschuldigen.
„Ja, klar. Und wie lange treiben Sie´s schon zusammen?“, fragte Vince jedoch stattdessen. Er hatte seinen Laptop angeschaltet und betrachtete ein Urlaubsfoto von den beiden. Die zwei waren da nur in Badehose beziehungsweise Bikini bekleidet und am Strand.
„Ich denke es ist am besten, wenn wir jetzt sachlich bleiben.“, antwortete Thirteen, während ihr Freund Eric überhaupt nichts sagte.
„Das dürfte aber ziemlich schwer für mich werden. Schließlich habe ich sie in einem echt heiß aussehenden und super knappen Leopardenbikini gesehen habe.“, entgegnete der Computerspieleentwickler daraufhin. Foreman drehte daraufhin den Laptop des Patienten zu sich hin und betrachtete das Bild.
„Wie können Sie es wagen meine Profilseite zu hacken? Sie sind echt unmöglich!“, sagte der dunkelhäutige Arzt dann empört.
„Durch Ihre Behandlung hätte ich fast einen Herzinfakt bekommen, Doc. Sie haben mich zu diesem Eingriff ja regelrecht gezwungen. Also erzählen Sie mir nichts von unmöglichem Verhalten.“, lautete die Antwort von Vince.
„Gibt es auch ein Foto wo nur Ihre Freundin drauf ist?“, fragte er weiter. Der brünetten Internistin reichte es jetzt. Sie hatte genug von dem Patienten, klappte dessen Laptop zu und stellte ihm die Frage, weshalb sie eigentlich hier waren und sich mit ihm herumärgerten: „Nehmen Sie Kokain?“ „Nein, mache ich nicht. Haben Sie sonst noch irgendwelche Fragen an mich oder war´s das?“, bekam sie als Antwort von ihm.
„Vince, Seien Sie bitte ehrlich mit uns, sonst können wir Ihnen nicht helfen. Sie wollen doch wieder gesund werden, oder nicht?“, wandte Foreman sich an den Computerspieleentwickler.
„Na gut. Sie haben gewonnen. Ich habe mal Kokain genommen, aber ich habe damit schon vor 12 Jahren aufgehört, nachdem ein Freund sich eine Überdosis reingezogen hatte.“, sagte dieser nun.
„Gut.“, lautete die knappe Antwort des Afroamerikaners darauf und er verließ zusammen mit seiner Freundin das Zimmer.
„Du und Taub ihr werdet sein Büro durchsuchen.“, wies Eric schließlich Remy an.
„Glaubst du er hat uns belogen?“, fragte sie daraufhin nach.
„Nein, ich will nur auf Nummer sicher gehen.“, lautete seine Antwort darauf.
„Ich werde Taub Bescheid sagen und mit ihm zu Vinces Büro fahren.“, meinte sie und ließ ihn allein.

Kurze Zeit später waren die beiden mit Taubs BMW unterwegs zum Büro ihres Patienten. Ungefähr eine Viertelstunde später hielten sie dann vor der Adresse, die Vince ihnen genannt hatte. Der Schönheitschirurg parkte sein Auto, dann stiegen die beiden aus und betraten das Gebäude. Einer von den Arbeitskollegen des Patienten kam auf sie zu und fragte: „Was haben Sie hier zu suchen?“
„Ich bin Dr. Hadley und das ist mein Kollege Dr. Taub. Dr. Foreman, der behandelnde Arzt von Vince, hat uns hierher geschickt. Wir arbeiten für ihn und sollen das Büro nach Drogen durchsuchen.“, antwortete 13.
„Er nimmt keine Drogen mehr.“, entgegnete der Mitarbeiter des kranken Computerspieleentwicklers.
„Das hat er uns auch gesagt. Aber Sie müssen eins wissen: Jeder Mensch lügt. Wenn er nichts zu verbergen hat und clean ist, ist es doch sicher kein Problem, wenn wir uns alles ansehen, oder etwa doch?“, sagte die brünette Internistin.
„Na schön. Kommen Sie rein.“, brummte der Typ und ließ die beiden Ärzte weitergehen. Chris und Remy durchsuchten die Räumlichkeiten von Vince gründlich, fanden aber schließlich weder Drogen noch sonst etwas, was die Symptome erklären würde. Allerdings entdeckten sie schließlich das Zimmer, in dem das neue Computerspiel ausgetestet wurde. Neben dem Spiel für den Computer gab es auch noch ein anderes bei dem man einen Helm aufsetzte und man dann denken könnte, man wäre wirklich ein Teil des Spiels. Außerdem gab es auch so eine Art Maschinengewehr, das man in die Hand nahm, um damit die fiesen Monster, die einen angriffen zu erschießen.
„Hey, Taub. Sieh dir das an. Das macht bestimmt Spaß. Lass es uns austesten.“, meinte Remy begeistert, stellte sich auf das entsprechende Feld, zog den Helm an und nahm die Knarre in die Hand.
„Würdest du noch einem von Vinces Mitarbeitern Bescheid sagen, dass er mal dieses Spiel hier starten soll?“, fragte sie ihren Kollegen.
„Ja, okay. Etwas Spaß kann nicht schaden. Ich habe es nicht so eilig zu Foreman zurückzukommen und ihm Bericht zu erstatten.“, meinte dieser und tat wie geheißen. Dann nahm er auch er seine Position ein, setzte sich den Helm auf und nahm sich seine Waffe. Das Vergnügen konnte also losgehen.

Die beiden hatten wirklich Freude an dem Spiel, da es wirklich sehr gut gemacht war und man sich auch bewegen musste, damit die Spielfigur das selbe machte wie man selbst.
„Du willst wohl auch nicht mehr zurück ins PPTH.“, wandte Chris sich nach einiger Zeit an seine Kollegin.
„Nein, du doch auch nicht. Eric kann ruhig noch ein wenig warten.“, antwortete sie und schoss gerade auf ein paar Monster. Auch Taub attackierte die Viecher und ihm gelang es auch diese zu treffen.
„Yeah.“, freute er sich und fuhr dann fort: „Ich versuche aber nicht meinem Freund aus dem Weg zu gehen. Ich bin kein Idiot. Du bist schon die ganze Zeit mies drauf.“
„Na und? Du steckst das eben besser weg als ich. Dir macht das vielleicht nicht so viel aus, dass du von jemandem herumkommandiert wird, der vor 24 Stunden noch dein Kollege war. Obwohl du hast ihm ja schon Paroli geboten und ihm gesagt, was dir nicht passt.“, sagte sie.
„Ich habe eigentlich nichts anderes erwartet. Aber trotzdem passt es mir nicht, dass Foreman unser Boss ist. Wenigstens ist es nur vorübergehend. Ich will schließlich für House arbeiten und nicht für deinen Freund.“, entgegnete Taub.
„Das mit der Arbeit kann ich ja noch verkraften, aber dass er mich nicht gefragt hat, ob wir essen gehen wollen und stattdessen einfach bestimmt hat, dass wir es tun, finde ich ätzend. Das hat er vorher noch nie gemacht.“, fuhr Remy fort.
„Du hast doch seine Entschuldigung heute morgen angenommen.“, meinte Chris.
„Ja, aber das heißt noch lange nicht, dass ich sein Verhalten von gestern Abend in Ordnung finde.“, sagte die Internistin.
„Na dann solltest du mal mit deinem Freund Klartext darüber reden. Gib ihm die Sporen.“, gab ihr der plastische Chirurg einen Rat. Plötzlich tauchte ein riesiger Vogel vor ihnen auf und Taub rief: „Oh Mann! Sieh dir das an! Der Vogel ist ja riesig und er sieht so echt aus.“ Die beiden eröffneten das Feuer und schossen was das Zeug hielt. Sie wurden mittlerweile von einem Vogelschwarm angegriffen.
„Es ist irgendwie irre, wie sich die Vögel bewegen. Das wirkt alles sehr echt.“, meinte Thirteen schließlich und ließ die Waffe sinken. Taub wurde daraufhin von seinen Gegnern niedergestreckt und zappelte am Boden herum.
„Schaff mir doch endlich diese Biester vom Hals!“, schrie er verzweifelt.
„Ich glaube ich weiß, was der Patient hat. Ich werde Foreman anrufen.“, meinte sie jedoch stattdessen und ließ ihn allein.
„Ich brauche hier Hilfe.“, rief Taub, der immer noch zappelnd am Boden lag. Daraufhin half sie ihm auf und ging dann noch kurz zu Vinces Partner, um ihm eine Frage zu stellen.
„Hat Vince vielleicht Vögel studiert, um die Spielanimation zu verbessern?“, fragte 13 diesen.
„Ja, das hat er. Warum?“, antwortete der Angesprochene.
„Weil wir jetzt wahrscheinlich wissen, was Vince fehlt und wir ihn wieder gesund machen können.“, sagte sie und rief ihren Freund Eric an, während sie sich wieder zu Taub gesellte und dann mit ihm zurück zu dessen Auto ging, um zum Krankenhaus zurück zu fahren.
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Re: 50 Bundesstaaten, 5 Reisende und jede Menge Chaos [FF]

Beitrag#18  von Sandy House » So 25. Jul 2010, 12:58

Kapitel 18: Mittagspause

Während Taub und Thirteen das Büro von Vince durchsucht und mit dem Videospiel gespielt hatten, hatte Foreman sich in der Mittagspause in der Kantine mit Cameron und Chase an einen Tisch gesetzt, um mit ihnen etwas zu Mittag zu essen und sich ein wenig zu unterhalten. Er aß ein Steak mit Pommes ebenso wie Cameron und Chase. Als Getränk hatten sich die drei jeweils einen Becher mit Cola und zum Nachtisch einen Obstsalat geholt.
„Sag mal, wie kommt ihr eigentlich mit eurem Fall voran?“, erkundigte sich der blonde, australische Arzt und spieste gerade wieder etwas auf seine Gabel. „Taub und meine Freundin sind gerade dabei das Büro von Vince nach Drogen zu durchsuchen. Wir vermuten, dass er Kokain nimmt. Das würde seine ganzen Symptome erklären.“, antwortete Eric.
„Das wäre zu einfach. Außerdem habe ich, als er in der Notaufnahme eingeliefert wurde, schon einen Tox Screen gemacht und er war negativ.“, mischte Allison sich in das Gespräch ein.
„Habt ihr sonst schon irgendwelche Vermutungen was es sein könnte?“, fragte nun wieder Robert.
„Ich hatte zuerst auf eine CRPS getippt, doch damit lag ich falsch. Eine Quecksilbervergiftung haben wir auch schon ausgeschlossen.“, entgegnete der afroamerikanische Neurologe darauf.
„Ihr habt auf Quecksilbervergiftung getippt?“, fragte der Intensivmediziner und Chirurg ein wenig skeptisch nach.
„Ja, der Patient hat unbedingt darauf bestanden. Er hat gedacht, dass er sich durch zu viel Sushi damit vergiftet hat. Der Typ hat einfach keine Ruhe gelassen, also haben wir einen Test gemacht, der uns bestätigt hat, dass wir von Anfang an Recht hatten und es keine Quecksilbervergiftung ist. Außerdem hat er während des Eingriffs, plötzlich keine Luft mehr gekriegt. Ursache dafür war ein Lungenödem. Die Analyse der Lungenflüssigkeit hat außerdem gezeigt, dass wir es mit einem Herz- und keinem Lungenproblem zu tun haben. Es ist ein verdickter linker Ventrikel. Dies hat zu einer beschleunigten Herzfrequenz geführt und durch den erhöhten Lungendruck ist das Ödem entstanden.“, erklärte der dunkelhäutige Mediziner.
„Habt ihr euch eigentlich die Anamnese, die ich schon in der Notaufnahme erstellt habe, genau angesehen?“, erkundigte sich die junge, blondhaarige leitende Oberärztin der Notaufnahme bei Foreman und strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Dann nahm sie einen Schluck von ihrer Cola und nippte am Strohhalm.
„Ähm, nein. Die haben wir zwar durchgelesen, aber nicht so ausführlich.“, gab dieser zu.
„Vielleicht solltet ihr mal wieder einen Blick hinein werfen. Dieser Vince hat einige Zeit Vögel studiert, um die Animation in seinem Spiel zu verbessern. Er könnte eine Ornithose haben.“, schlug Cameron ihm vor und schob ihren Teller beiseite, nachdem sie ihre Gabel und ihr Messer hineingelegt. Sie war fertig mit Essen, ebenso wie ihre zwei Kollegen.

Foreman wollte gerade etwas sagen, als Thirteen und Taub die Kantine betraten und sich zu Foreman, Cameron und Chase setzten.
„Wo wart ihr eigentlich so lange? Um auf Ornithose zu kommen, hättet ihr übrigens gar nicht einen von Vinces Mitarbeitern zu fragen brauchen. Dass er Vögel beobachtet hat, steht nämlich auch in der Anamnese, die ihr nicht gründlich genug durchgelesen habt.“, tadelte sie der afroamerikanische Neurologe.
„Sorry, Boss. Aber Sie hätten ruhig auch einen genauen Blick in die Akte werfen können. Was Ihre Frage betrifft, wo wir so lange waren, wir waren bei Vince und ihre Freundin und ich haben uns köstlich amüsiert.“, antwortete der Schönheitschirurg.
„Was?“, war die Reaktion von Eric darauf. Cameron und Chase müssen sich bemühen nicht laut loszulachen. Ihr Kollege schien die Lage wirklich nicht im Griff zu haben und es würde wohl noch einige Zeit dauern, bis er wirklich zum Vorgesetzten taugen würde.
„Was ist denn so komisch?“, wandte er sich nun Allison und Robert, die sich nach Kräften bemühten sich unter Kontrolle zu halten.
„Denkt Ihr etwa meine Mitarbeiter tanzen mir auf dem Kopf herum?“, meinte der dunkelhäutige Mediziner etwas verärgert.
„Na ja, jetzt wo du es sagst. Ja, das denke ich und meine Frau ist da der selben Meinung, das glaube ich zumindest. Was meinst du, Allison?“, antwortete der blonde australische Arzt.
„Ja, Robert hat Recht. An deinen Führungsqualitäten musst du noch arbeiten. Die sind noch ausbaufähig. Das heißt aber nicht, dass du ein schlechter Arzt und Vorgesetzter bist.“, sagte die junge, blonde Immunologin und leitende Oberärztin der Notaufnahme.
„Na schön. Ihr beiden werdet dann mit der Behandlung gegen Ornithose beginnen.“, gab Foreman Taub und 13 Anweisung.
„Wir haben aber Hunger, Boss. Wir werden erst noch was essen.“, erwiderte der plastische Chirurg.
„Von mir aus. Aber sobald ihr fertig damit seid, startet ihr die Therapie, habt ihr mich verstanden?“, antwortete der vorrübergehende Abteilungsleiter der Diagnostik genervt.
„Ähm, wir werden dann wieder zurück in unsere Abteilungen gehen. Auf uns wartet noch jede Menge Arbeit.“, verabschiedeten sich Cameron und Chase gleichzeitig von den anderen drei, standen auf und verließen die Cafeteria.
„Ich werde dann noch etwas Papierkram erledigen gehen. Vergesst bloß nicht meine Anweisungen.“, mahnte Eric Taub und seine Freundin und schloss sich dann Allison und Robert an.

Irgendwo in einer heruntergekommenen Kellerwohnung in New York City:

„Hey Steve. Jack hat uns Post aus dem Knast geschickt. Natürlich nichts Verdächtiges, da die ganze Post gefilzt wird. Aber ich denke wir sollten diesen Dr. House für ihn gefangen nehmen. Dann muss er nicht noch lange suchen, wenn er es geschafft hat, aus dem Gefängnis zu entkommen. Was hältst du davon?“, schlug einer der beiden vor.
„Gute Idee, Frank. Allerdings haben wir ein Problem. Wir wissen noch nicht mal wie der Typ aussieht.“, antwortete der andere.
„Uns wird schon etwas einfallen.“, sagte Steve.
„Na hoffentlich. Jack wird begeistert sein, wenn wir ihm diesen Kerl, der Schuld daran ist, dass er im Gefängnis gelandet ist, ausliefern.“, meinte Frank mit einem fiesen Grinsen und ließen beide ein böses Lachen hören. Beide saßen in alten, zerschlissenen Sesseln, tranken Whiskey und rauchten Zigarren.
„Hast du eigentlich eine Ahnung wo dieser Dr. House ist?“, erkundigte sich Frank einige Zeit später bei seinem Kumpel.
„Nein, aber das werden wir schon noch herausfinden.“, antwortete der Fiesling names Steve.
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Re: 50 Bundesstaaten, 5 Reisende und jede Menge Chaos [FF]

Beitrag#19  von Sandy House » Mi 4. Aug 2010, 19:32

Kapitel 19: New York, New York

Alvie parkte das Wohnmobil in der Nähe des American Museum of Natural History. Wilson hatte ihm erklärt, dass er sich unbedingt die Exponate darin ansehen möchte. House´Begeisterung dafür hielt sich jedoch in Grenzen. Die fünf stiegen nun aus und nach einem kurzen Fußmarsch standen sie vor dem imposanten Gebäude, dass sie nun alle betrachteten.
„Hey, das kenne ich doch irgendwoher. Natürlich! Das ist das Museum, von dem der Film „Nachts im Museum“ handelt. Vielleicht sollten wir besser heute Nacht wieder vorbei kommen. Dann wird es wenigstens nicht ganz so langweilig.“, sagte Greg sarkastisch.
„Ach, hör schon auf zu jammern, mein Freund und komm mit.“, antwortete James und betrat mit den anderen vier das Museum. Vorne am Eingang wartete schon ein Bediensteter des Museums auf sie. Wilson bezahlte den Eintritt für House, Alvie, Mr. Monk und Natalie. Die anderen vier waren schon mal weiter gegangen und warteten schließlich vor einem der Ausstellungsstücke, einem riesigen Tyrannosaurus Rex Sklett. Mr. Monk fühlte sich hier im Museum alles andere als wohl und betrachtete die knöchernen Überrestes des riesigen Dinosauriers sehr widerwillig, während seine Assistentin das Exponat bewunderte. House, der sich langweilte, erkundigte sich lieber wo sich das IMAX Kino befand, das ebenfalls hier in diesem Gebäude untergebracht war. Schließlich stieß Wilson auch zu ihnen. Er hatte sich zusätzlich noch eine Broschüre gekauft, in der er jetzt las.
„Wilson, können wir uns nicht im IMAX einen Flim ansehen? Das ist sicher viel interessanter als sich diese Ausstellungsstücke anzusehen.“, schlug Greg seinem Freund vor.
„Vergiss es, House. Wir werden uns hier im Museum ein wenig umsehen, aber meinetwegen können wir danach etwas machen, wozu du Lust hast.“, antwortete James.
„Na, klasse. Ich kann mich nichts Besseres vorstellen als mir die Überreste aus längst vergangenen Zeiten anzusehen.“, sagte der Diagnostiker sarkastisch. „Hör mal auf zu meckern, House. Etwas Kultur kann nicht schaden. Außerdem haben wir doch einen Deal. Du darfst dir aussuchen, was wir als nächstes machen. Also reiß dich mal ein bisschen zusammen und komm mit.“, entgegnete Wilson und betrachtete nun eine riesige Wachsfigur von Theodore Roosevelt. „Weißt du, wer das war?“, fragte der Onkologe seinen Freund.
„Na klar. Theodore Roosevelt. Er war der 26. Präsident der Vereinigten Staaten.“, antwortete House wie aus der Pistole geschossen.
„Ähm, ja.“, meinte Wilson und begutachtete die Tafel mit den Informationen, die sich neben dem Ausstellungsstück befanden.
„Hey, Alvie. Komm mal her, Kumpel. Lass uns mal da drüben diese Steinfigur von den Osterinseln ansehen.“, sagte Greg plötzlich laut und sein rapliebender Freund folgte diesem zur besagten Statur.
„So, jetzt sind wir weit genug weg, damit Wilson uns nicht hört. Sag mal, was hältst du davon, wenn wir uns heimlich davon schleichen und ins IMAX gehen.“, schlug der Diagnostiker seinem Kameraden aus Mayfield vor.
„Oh, ja klasse. Mann. Das machen wir, das ist genau unser Revier.“, konnte der Puertoricaner es mal wieder nicht lassen zu rappen.
„Pst! Oder willst du etwa, dass Wilson uns hört. Halt jetzt die Klappe, Alvie!“, zischte House seinem Freund mit einem Finger vor dem Mund leise zu.
„Oki doki. Geht klar, Mann.“, sagte der Angesprochene nun schon leiser.

Allerdings sollte der Plan der beiden nicht funktionieren. Denn erstes hörte man ein dumpfes Klopfen, wenn House mit seinem Gehstock über den Boden humpelte und zweitens hatte Mr. Monk, der sich mit Natalie in der Nähe aufgehalten und versucht hatte ein Ausstellungsstück gerade zu rücken, die beiden belauscht und rief nun laut: „Hey, Sie…“, fing er an, stockte dann aber.
„Er heißt Dr. Wilson.“, half ihm seine Assistentin auf die Sprünge.
„Also gut. Hey, Dr. Wilson! Es interessiert Sie sicherlich, dass sich Ihre beiden Freunde aus dem Staub machen wollen, um ins IMAX zu verschwinden.“, fuhr Adrian fort.
„Spinnen Sie jetzt total? Was soll der Scheiß?“, fuhr House den Detective nun wütend an.
„House! Ist das wahr?“, mischte sich nun der Onkologe ein.
„Ja, ist es. Na und? Hier im Museum ist es einfach ätzend. Total langweilig.“, antwortete Greg und gähnte übertrieben laut, um seine letzte Aussage zu unterstreichen.
„Dir ist ja wohl offentlich klar, dass unsere Abmachung damit hinfällig ist.“, meinte James daraufhin. House wollte gerade zu einem Konter ansetzen, wurde jedoch von Alvie unterbrochen.
„Wie wäre es, wenn wir als nächstes in den Zoo fahren?“, schlug er vor.
„Nein, ich würde viel lieber shoppen gehen. Deshalb schlage ich „Bloomingdales“ vor.“, widersprach Natalie.
„Das können wir von mir aus auch noch machen. House kann sich meinetwegen auch noch etwas aussuchen, aber ich will als nächstes lieber nach Liberty Island, wo sich die Freiheitsstatur befindet.“, bestimmte der Onkologe ihr nächstes Ziel.
„Von mir aus. Hauptsache wir kommen aus diesem Museum raus.“, antwortete der Diagnostiker genervt.
„Ich würde viel lieber aus New York City verschwinden. Die Stadt ist so dreckig. Selbst die Luft ist total schmutzig. Es müssten eigentlich alle mit Atemschutzmasken herumlaufen.“, gab nun Mr. Monk wieder zum besten.
„Ach, hören Sie auf so einen Blödsinn zu quatschen!“, wandte sich der Nephrologe unfreundlich an Adrian.
„Ach ja, richtig. Mr. Monk war ja schon mal mit seiner ehemaligen Angestellten Sharona in New York City. Er war hier, um an wichtige Details bezüglich des Attentats auf seine Frau herauszufinden. Er konnte den Mord an Trudy immer noch aufklären und das macht ihm sehr zu schaffen. Sharona hat mir erzählt was damals passiert ist. Schon gut, Mr. Monk. Wir bleiben ja nicht ewig hier. Versuchen Sie sich zu entspannen.“, sagte Natalie und wandte sich mit den letzten Sätzen an ihren Chef.
„Hey Leute, wir sollten lieber als erstes in den Zoo gehen. Im Central Park ist einer.“, plapperte Alvie nun wieder los.
„Okay, dann gehen wir eben als erstes in den Zoo.“, stimmte Wilson schließlich zu.
„Klasse, ich kann es kaum erwarten.“, brummte House sarkastisch und Mr. Monk rief fast schon panisch: „Oh, nein! Bloß nicht in den Zoo!“
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Re: 50 Bundesstaaten, 5 Reisende und jede Menge Chaos [FF]

Beitrag#20  von Sandy House » Mi 20. Okt 2010, 13:18

Kapitel 20: Zoobesuch

Einige Zeit später im Central Park Zoo:

Wilson hatte natürlich mal wieder den Eintritt bezahlt und war sogar für das Tierfutter aufgekommen, das Alvie unbedingt haben wollte, um die Tiere zu füttern. House, Wilson und Alvie gingen von Gehege zu Gehege, um sich die ganzen exotischen und einheimischen Tiere anzusehen. Greg war deutlich anzusehen, dass er gelangweilt war und auch Wilson konnte nicht die gleiche Begeisterung aufbringen wie Alvie sie hatte. Dennoch machte er einige Fotos. Natalie gefiel es ganz gut und ihr Chef Mr. Monk war nur angewidert von dem ganzen. Ständig verlangte er Desinfektionstücher, um seine Hände abzuwischen und er ging so vorsichtig als ob er bei jedem Schritt damit rechnen würde auf eine Mine zu treten. Im Zoo gab es viel zu sehen. Es gab jede Menge Reptilien wie zum Beispiel Schlangen, Echsen und Krokodile. Außerdem gab es unter anderem Affen, Giraffen, Elefanten, Löwen, Tiger, Panther, Wölfe, Eisbären, Braunbären, Geparden, Koalas, Delfine, Seehunde, Nilpferde, Nashörner und so weiter. Nachdem sie schon zwei Stunden unterwegs waren, beschloss House, dass es Zeit war für eine Pause. Denn sein Bein schmerzte.
„Wilson, lass uns endlich mal eine Pause machen. Mein Bein tut weh und mir knurrt der Magen. Außerdem habe ich Durst.“, sagte er zu James.

Anschließend ließ er sich auf einem der Plastikstühle vor einem Kiosk nieder und kramte sein Döschen mit Ibuprofen heraus. Er nahm zwei Tabletten davon und verstaute den Pillenbehälter dann wieder.
„Alvie, was hältst du davon, wenn wir was futtern?“, wandte House sich an seinen Kumpel aus Mayfield.
„Oh ja, klasse. Mann. Ich will einen Hamburger mit Pommes und eine Cola.“, antwortete dieser und setzte sich neben Greg an den Tisch unter den Sonnenschirm.
„Also, Wilson. Zwei mal Hamburger mit Pommes und zwei Cola, klar?“, wandte sich der Diagnostiker dann an den Onkologen.
„Bin ich dein Butler oder was? Warum holst du dir dein Essen nicht selbst?“, erwiderte dieser genervt.
„Bitte, Daddy.“, flehte House Wilson dann mit kindlicher Stimme an.
„Na schön.“, gab James schließlich augenverdrehend nach und ging los um für sich, House und Alvie das Essen zu kaufen. Natalie hatte sich mittlerweile ebenfalls an den Tisch gesetzt. Nur Adrian war stehen geblieben. Ihm waren die Stühle hier nicht sauber genug.

Ein paar Minuten später kam Wilson mit dem Essen zurück an den Tisch. Er gab House und Alvie die Teller mit den Hamburgern und Pommes und fing an seinen Salat zu essen. Mr. Monks Assistentin Natalie war auch zum Kiosk gegangen und hatte sich einen Kaffee und ein Stück Kuchen gekauft. Der Detective aß nichts und ließ sich stattdessen von seiner Mitarbeiterin noch eine Flasche „Sierra Springs“ geben. Als alle gegessen und getrunken hatten, standen die vier wieder auf und gingen weiter. Adrian folgte ihnen widerwillig. Es war ihm nur allzu deutlich anzusehen, dass er froh war, wieder draußen zu sein. Nach einer weiteren Stunde war es dann endlich so weit. Die fünf verließen den Zoo und gingen zum Wohnmobil zurück, um zu Bloomingdales, ihrem nächsten Ziel, zu fahren.
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